Finanzbildungsoffensive

VVO / VKI

Bereits zum dritten Mal bringt der österreichische Versicherungsverband und der Verein für Konsumenteninformation VKI ein gemeinsames „KONSUMENTSpezial“ heraus. Diesmal unter dem Motto „Sicher in den eignen vier Wänden“. Die 16 seitige Broschüre soll unteranderem die Begrifflichkeiten im Umgang mit Versicherungssprache im Bezug auf Versicherungen im Haushalt und Eigenheim erklären. Welche Schäden im Falle des Falles gedeckt sind, wer für was haftet und weitere interessante Informationen. Das Heft erscheint als „Konsument Spezial 12a/2014 und wird dem Dezemberheft beigelegt. Auch als Download steht es auf der Website des VVO und auf der Konsument-Website, die Broschüre steht auch in englischer, kroatischer, serbischer und türkischer Sprache zum Download bereit. Wie wichtig das Thema ist, zeigt die Erhebungen des VVO, denn etwa zweimal pro Stunde wird irgendwo in Österreich eingebrochen. Dabei entstehen Schäden in Höhe von durchschnittlich Euro 2.200.  19 Mal am Tag brennt es: Zwanzig Menschen starben im Vorjahr an den Folgen von Bränden, darüber hinaus entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 280 Millionen Euro. Hinzu kommt: Neben versicherten Schäden durch Naturgefahren von 300 Millionen Euro pro Jahr – wie etwa durch Sturm, Hagel, Starkregen und Schneedruck – ist in Österreich durchschnittlich alle drei Jahre zusätzlich mit einer Naturkatastrophe in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro versicherten Schäden zu rechnen. „Es müssen aber nicht gleich die großen Katastrophen sein – auch die vielen kleinen Hoppalas im Alltag können einem das Leben unerwartet schwer machen. Neben dem Wissen um den Deckungsumfang einer Versicherung sind auch Lösungen in Sachen Prävention Gebot der Stunde“, erklärt Dr. Wolfram Littich, Allianz-Chef und Vize-Präsident des Versicherungsverbandes VVO. Umfrage Ergebnisse der Allianz ergeben aber, dass 76 % der Österreicher subjektiv eine Zunahme an Einbrüchen bemerken, aber nur 40 % sehen ihre eigenen vier Wände in Gefahr. 45 % geben auf die Frage ob sie sich gefährdet sehen an, dass bei Ihnen „Nichts zu holen“ sei und verzichten deshalb auf Vorsichtsmaßnahmen. Das Grundproblem sieht Dr. Littich darin, dass zu wenig Grundvoraussetzungen bei Schutzmaßnamen vorhanden sind. Obwohl schon einige Präventionsmaßnahmen wirkungsvoll sein könnten. Denn 70 % aller Einbrüche sind nicht geplant, sondern ergeben sich aus der Situationen. Die neue Broschüre wurde in den Räumlichkeiten des VVO mit Dr. Wolfram Littich (VVO-Vizepräsident und Generaldirektor Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaft), Dr. Josef Kubitschek (VKI-Geschäftsführer) und Dr. Louis Norman-Audenhove (Generalsekretär des österreichischen Versicherungsverbandes VVO) vorgestellt.

Diese Seite verwendet Cookies. Mehr

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close