Klagewelle nach Versagen der Stopps

Michael Kordovsky

Euro und Schweizerfranken

Nachdem zur Aufhebung der Wechselkursuntergrenze EUR/CHF am 15.1. infolge der Marktenge in EUR/CHF und des enormen Nachfrageüberhangs im Franken die Stopps versagten und es zu sehr unvorteilhaften Ausführungen – teils unter EUR/CHF 1,0 – kam, suchten geschädigte Kreditnehmer reihenweise Anwälte auf. Aktuell geht der vom Anlageranwalt Michael Poduschka vertretene Fall einer Klage gegen die Hypo Bank Burgenland durch die Medien, wo angeblich die Stop-Loss-Aufträge ebenfalls als „Brandbeschleuniger“ wirkten, da der Euro-Franken-Markt „künstlich illiquid“ war. Laut dem Anlegeranwalt hätte dies der Bankberater wissen müssen. Derartige Fälle sind häufig und alleine Poduschka will in den kommenden Tagen weitere Klagen gegen Banken einbringen. Details unter: www.auriculum.at

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