Vertrauensperson statt Finanzproduktverkäufer

Michael Kordovsky

96,6 % der Befragten in Deutschland vertrauen den Feuerwehrleuten.
96,6 % der Befragten in Deutschland vertrauen den Feuerwehrleuten.

Laut einer Studie des GfK-Marktforschungsunternehmens aus dem Jahr 2014 vertrauen 96,6 % der Befragten in Deutschland den Feuerwehrleuten aber nur 39,1 % den Bankern und Bankangestellten. Ein noch schlechteres Image haben Versicherungsvertreter, denen nur 19,4 % vertrauen. Vertrauen entsteht durch ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Integrität aber auch durch einen greifbaren Nutzen der gestiftet wird. In Finanzfragen ist die führende Vertrauensperson der Steuerberater. Er erspart viel Ärger mit dem Finanzamt und gleichzeitig zeigt er legale steueroptimierte Lösungen. Auch führt er für seine Kunden heikle Gespräche mit den Finanzbeamten. Daraus resultiert ein messbarer und vor allem spürbarer Nutzen.
Verhasst sind hingegen einseitige Finanzproduktverkäufer, die mit Provisionsumsatzzielen im Hinterkopf und Dollarzeichen in den Augen, versuchen ihren Kunden provisionsträchtige Fonds und Polizzen „anzudrehen“. Die neue Generation erfolgreicher Anlageberater entwickelt sich deshalb immer mehr zu einer Vertrauensperson im Auftrag des Kunden. Honorar-Anlageberatungs-Modelle verleihen dem Auftrieb, denn sie gewährleisten tatsächlich vollständige Objektivität und eine Selektion der Anlagealternativen rein im Interesse des Kunden. Auch fällt es leichter, völlig ungezwungen über mögliche Risiken aufzuklären und diese anhand historischer Daten und Charts zu illustrieren. Am leichtesten fällt diese Vorgangsweise jenen Beratern, deren Hauptstandbein in anderen Bereichen, wie beispielsweise Versicherungs- oder Kreditmaklergeschäft liegt.

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