Zinsrisiken absichern

Kordovsky Aktuell

Das Vertrauen in die Allmacht der Notenbanken ist mit der Aufhebung der Wechselkursuntergrenze nun angeschlagen. Kritisch wird das langfristig auch für die Zinsentwicklung, denn derzeit werden die Zinsen mit allen Mitteln bis hin zu Anleihenkäufen niedergehalten. Sobald der Markt den Notenbanken nicht mehr vertraut, die Zinsen im Griff zu haben, beginnen diese zu steigen.

Das Zinsrisiko im Euro kann mittels langjähriger Fixzinsbindungen effektiv ausgeschalten werden. Bei ZinsCaps hingegen ist langfristig die Zinsabsicherung von der Zahlungsfähigkeit des Emittenten abhängig. Wer ganz auf Nummer Sicher gehen möchte, lässt sich aufgrund des Emittentenrisikos nicht einmal auf ZinsCaps ein, sondern geht entweder in ein Bauspardarlehen mit 6 % Zinsobergrenze oder schließt eine 10 bis 20jährige Fixzinsvereinbarung ab. Letztere sind derzeit besonders günstig. Top-Bonitäten kommen auf 1,75 bis 2,25 % p.a. für 10jährige Fixzinsbindungen. Ansonsten sind 2,375 bis 2,75 % p.a. machbar. Noch eine gewisse Sicherheit gibt die Wahl des richtigen Referenzzinssatzes. Während der geläufige 3-Monats-Euribor in Krisensituationen, wie beispielsweise der Lehman-Pleite im September 2008, plötzlich emporschnellen kann,  bleiben die Leitzinsen der EZB in kritischen Situationen niedrig bzw. werden weiter gesenkt. Im Extremfall sind sogar Negativzinsen wie in der Schweiz denkbar.

Erstmals in Österreich die Möglichkeit, genau auf Basis des Hauptrefinanzierungssatzes der EZB, der derzeit bei 0,05% liegt, zu finanzieren bieten die Kreditmakler von INFINA und das Kreditvergleichsportal creditnet.at. Die Aufschläge beginnen ab 0,775 Prozentpunkte und die Kreditzinsen bewegen sich – abhängig von Beleihungsgrad und Kreditvolumen – zwischen 0,825 und 1,375%. In Frage kommt diese Finanzierungsalternative für gut verdienende Arbeiter, Angestellte, Beamte aber auch für Pensionisten, denn Alter spielt hier keine Rolle und selbst Laufzeiten von bis zu 40 Jahren sind machbar. In diesem Zusammenhang kann es sich auch für Vermögensberater mit Anlageschwerpunkt oder Versicherungsmakler lohnen, mit einem Kreditmakler in Kontakt zu treten.