Alles richtig gemacht

hat der Fachverband der Versicherungsmakler unter Führung von Obmann Akad.Vkfm Gunther Riedlsperger in den Augen von Mag. Othmar Karas, MEP bei der Wahrung der Interessen seiner Mitglieder in der Frage des lang und breit diskutierten Provisionsverbotes. Nach langen und zähen Verhandlungen dürfte sich jetzt endlich eine Lösung abzeichen. Würde diese nicht ganz Europa betreffen, so könnte man fast sagen eine typisch österreichische, denn die Richtlinie wurde so formuliert, dass es den einzelnen Mitgliedsstaaten überlassen bleibt, ob sie ein Provisionsverbot in ihr nationales Recht aufnehmen oder nicht. Mit anderen Worten: Beide Systeme – Honorarberatung und Provisionen – existieren neben einander. Zwar ist bei grenzüberschreitenden Geschäftsbeziehungen noch offen, welches nationale Recht – Sitz des Unternehmens oder Ort der Erbringung der Leistung – bei unterschiedlichen Systemen zur Anwendung kommt, aber man hat sich zumindest darauf geeinigt, dass der Prozentsatz der betroffenen Unternehmen verschwindend klein sein wird, da Beratung im Regelfall im lokalen Umfeld stattfindet. Ausnahme sind eventuell die Grenzregionen. Ähnlich lobende Worte für das Vorgehen von Riedlsperger und seinen Mannen fand auch Mag. Claus Binder, seines Zeichens Attaché in der ständigen Vertretung Österreichs in der EU. Er strich ebenfalls die professionelle Vorgangsweise heraus, da in diesem Falle nicht lobbyiert sonder argumentiert wurde. Mag. Binder: „Bei Verhandlungen brauche ich stichhaltigen Argumenten von Menschen an der „vordersten Front“ und keine Forderung ohne Hintergrundinformationen.“ Laut Zeitplan soll die endgültige Fassung der Richtlinien Mitte 2015 verabschiedet werden.

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