Forderung nach staatlicher Unterstützung

Dürre
© János Balázs

Für viele bäuerliche Betriebe ist es heuer Realität geworden, extreme Trockenheit und so viele Tropentage wie noch nie haben zu einigen Ernteausfällen geführt. Nun fordert Landwirtschaftskammer Präsident Hermann Schultes einen Zuschuss für Ernte- und Ertragsentgangsversicherung Seitens des Bundes für alle bäuerlichen Betriebe. Das Land Niederösterreich bezuschusst Prämien von Dürre- und Ernteentgangsversicherung für Grünland sowie Ackerland mit 25 % des Prämienaufkommens, Oberösterreich wird das nächstes Jahr ebenfalls anbieten. Andere Bundesländer sollten folgen, oder eine einheitliche Regelung Seitens der Bundesregierung. Die heurigen Schadenssummen liegen bereits in Österreich bei 200 Mio. Euro, alleine 100 Mio. Euro in Niederösterreich. Da es bereits Unterstützung für Schäden bei Hagel und Frost aus der öffentlichen Hand gibt, besteht keine Möglichkeit für weitere Unterstützungen aus dem Katastrophenfonds. Erst der Zuschuss durch die öffentliche Hand macht eine Versicherungs für viele Bauern leistbar.  Leistungen aus einer derartigen Versicherung sind nur eine Entschädigung und nicht der Ersatz einer komplett verloren gegangenen Ernte. Der Horner Bezirksbauernkammer Obmann Herbert Hofer, spricht im Bezug auf Risikoversicherung von einem Sicherheitsnetz, um im Fall der Fälle nicht ganz ohne Entschädigung dazustehen.

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