Frauen wirtschaften erfolgreicher

CRIF

Eine Studie der CRIF über den gesamten Jahreszeitraum 2016 hat ergeben, dass weiblich geführte Unternehmen besser wirtschaften als die männliche Konkurrenz. Unternehmen schlittern weniger in die Insolvenz, wenn das Unternehmen eine oder mehrere Frauen an der Spitze hat. Auch bleiben Unternehmen länger am Markt wenn die Geschäftsleitung weiblich ist, weil Frauen konsequent reinvestieren und weniger Risiko eingehen. Auch machen sich Frauen häufiger selbstständig als Männer und am gründungsfreudigsten sind Burgenländerinnen, Steirerinnen und Niederösterreicherinnen. Im Jahr 2016 wurden von den rund 49.000 Einzelunternehmensgründungen 56 % von Frauen gegründet. Unternehmen in den östlichen Bundesländern haben die meisten weiblichen Führungskräfte, vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen. „Obwohl Frauen so gut ausgebildet sind wie nie zuvor, sind sie in den Chefetagen immer noch unterrepräsentiert. Frauen bekommen nicht nur in Österreich sondern auch in den anderen europäischen Ländern weniger Gehalt bei gleicher Leistung, haben schlechtere Aufstiegsmöglichkeiten und stoßen irgendwann an eine gläserne Decke. Zwar wird das Thema von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft immer ernster genommen, aber die bisher gesetzten Maßnahmen reichen noch nicht aus“, sagt Boris Recsey, Geschäftsführer CRIF Österreich.