HAPAG Lloyd

Die Reederei Hapag Llyod hat ihre Firmenpolitik verändert und wird ihre ausgedienten Frachtschiffe künftig nicht mehr auf dem Gebrauchtmarkt verkaufen, sondern umweltgerecht auf Abwrackwerften entsorgen. Damit will man unter den fragwürdigen Umwelt- und Sozialbedingungen der bisherigen „Schiffsverwertung“ einen Strich ziehen. Bislang verkaufte die Reederei ausgemusterte Schiffe an andere Betreiber und erzielte noch gute Preise, aber oft werden die Frachter schnell zur Verschrottung freigegeben. Diese Verschrottung wird auf Stränden des indischen Subkontinents vorgenommen, weit weg vom Umwelt bzw. Sozialgedanken, oft sind Arbeiter nicht einmal 15 Jahre alt. Im vergangenen Jahr wurden in der Region mehr als 600 Schiffe abgewrackt. Eine Tonne Schrott bringt ca. 450 Dollar, der Wert eines kleinen Containerschiffes liegt da bei ungefähr 2,6 Mio. Dollar. In China ist die Tonne Schrott bei der Abwrackung der Schiffe nur mehr 308 Dollar wert, rund ein Drittel weniger. Dennoch hat sich Hapag Llyod als erste deutsche Reederei dazuentschlossen sich dem neuen Weg zu stellen.

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