Hartes Umfeld

Europäische Reiseversicherung

Weltreise
Weltreisen über 15.000 Euro liegen im Trend

Das vergangene Jahr war sicherlich kein einfaches für die Reisebranche. Die Reiselust ist in Österreich leicht gesunken, doch wenn Urlaub dann schon den Echten teuren. Luxusreisen oder Weltreisen über 15.000 Euro liegen im Trend und hier sichern die Reisenden sich auch mit einer Reiseversicherung ab. Trotz des nicht so leichten Umfeldes hat die Europäische Reiseversicherung ihre Marktführerposition ausgebaut und die Prämieneinnahmen um 3,4 % auf 65,96 Mio. Euro steigern können. In den wichtigsten touristischen Geschäftsfeldern konnte eine Prämiensteigerung erzielt werden, die Jahres-Reiseversicherungen entwickelten sich sogar überproportional. Das EGT liegt bei 5,32 Mio. Euro, der Jahresüberschuss lag bei 3,73 Mio Euro und der Bilanzgewinn stieg auf 4,86 Mio. Euro. Das Wachstum des Unternehmens führt Vorstandsvorsitzender Mag. Wolfgang Lackner auf die verstärkte Markdurchdringung zurück: „Die Krim-Krise, Kriegshandlungen in der Ostukraine und der IS-Terror im Nahen Osten, gepaart mit einer schwachen wirtschaftlichen Entwicklung in Europa, führten nach einem guten ersten Halbjahr im Outgoing-Reisegeschäft zu Einbrüchen in der zweiten Jahreshälfte. Gleichzeitig verstärkten aber gerade diese Ereignisse das Risikobewusstsein und die Tendenz, sich durch den Abschluss einer Reiseversicherung – speziell bei hochpreisigen Arrangements und Fernreisen – entsprechend abzusichern.“  Die Niederlassungen in der Slowakei hat im letzten Jahr einen Prämienzuwachs von 19 % verzeichnen können, die Niederlassung wurde mit 1. Jänner 2015 innerhalb des Generali Konzerns an die Generali Slowakei veräußert. Auch in allen anderen Auslandsengagements wurden durchgängig Steigerungen im Prämienbereich vermeldet. In Österreich war die Summe für Versicherungsfälle mit 0,5 % geringer als 2013 und lag bei 31,21 Mio. Euro, was insbesondere auf einen höheren Aufwand durch Großschäden im Vorjahr zurückzuführen ist. Die Verwaltungs- und Geschäftsaufbringungskosten inkl. Provision erhöhten sich um 4 %. Die Aussichten auf das heurige Jahr sind nicht besonders rosig, dennoch blickt die Europäische positiv ins Jahr.

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