Ignorieren ist der falsche Weg

Pensionsvorsorge

Nach der Aussage von Bundesminister Hundstorfer, dass die Versicherungen und Banken mit Ihrer Aussage, dass es eine Pensionslücke geben wird, nur Kapital schlagen wollen, reagieren nun doch einige auf diese völlig realitätsfremde Aussage. Unteranderem veranstalten die Wiener Versicherungsmakler am 1. Und 2. Oktober im Rahmen der Wiener Universitätsmesse UniLeben eine Informationsveranstaltung, um jungen Erwachsenen einen umfassenden Informationsüberblick über Sicherheit und Versicherung zu geben. Angefangen von der Haftpflichtversicherung bis zu Haushaltsversicherung der ersten Wohnung bis hin zur Altersvorsorge. „Wer jung ist, kann sich das Ausmaß eines Unfalls oder einer Krankheit, wie Invalidität,Berufsunfähigkeit oder Haftung mit dem Privatvermögen nur schwer vorstellen. Häufig sind Offerte von Versicherungen so komplex und deren Vertragsbedingungen kompliziert formuliert, sodass es für die meisten jungen Erwachsenen unmöglich ist, die Fallen beim Versicherungsabschluss zu erkennen. Das führt dazu, dass 18 bis 25-Jährige entweder gar nicht oder unzureichend versichert sind“, erklärt Brigitte Kreuzer, Fachgruppenobmann-Stv. der Wiener Versicherungsmakler. Denn auch wenn die Pension noch sehr fern scheint, je früher man vorsorgt desto besser. Im Hinblick auf diese Veranstaltung ist das Ergebnis einer Studie des Market Institut im Auftrag des Fachverbandes der Finanzdienstleister besonders erschreckend, denn die Mehrheit der unter 30-jährigen hat überhaupt keine Vorstellung darüber, welches Einkommen sie in der Pension erwartet. Diese Personen beschäftigen sich daher auch nicht mit Vorsorge. Wolfgang K. Göltl Obmann des Fachverbandes Finanzdienstleister: „Wer in der Pension den gewohnten Lebensstandard beibehalten will, muss mit der Vorsorge möglichst frühzeitig beginnen“.  Drei Viertel der Österreicher zwischen 50 und 60 Jahren glauben von der Höhe der eigenen Pension zu wissen. Die unter 50-jährigen erweisen sich eher als uninformiert. Die Mehrheit der Befragten zwischen 18 und 60 Jahren kann keine Abschätzung des Verhältnisses von Aktiveinkommen und Pension vornehmen.

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