Insolvenzen

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Im ersten Quartal 2015 haben sich die Zahlen der Firmeninsolvenzen um 11 % verringert, die Privatinsolvenzen steigen wieder.
Weiterhin sind bei Firmeninsolvenzen Managementfehler Auslöser. Die Unternehmensinsolvenzen sind auf 1.338 Verfahren zurückgegangen. Die Anzahl an eröffneten Verfahren ist dabei um 7 % auf 801 Unternehmen gesunken. In 537 Fällen (-16,6 %) wurden die Insolvenzanträge mangels kostendeckenden Vermögens abgewiesen. Ein weiterer Trend ist zu beobachten, dass vor allem viele Kleinst- und Kleinunternehmen scheitern. Die Zahl der betroffenen Arbeitnehmer (2.800) und Gläubiger (15.000) als auch die Höhe der Verbindlichkeiten (300 Mio.) gehen zurück. Zu den Hauptursachen sagt Gerhard Weinhofer, Geschäftsführer des Gläubigerschutzverbandes Creditreform: „Managementfehler sind hauptverantwortlich für Insolvenzen: das Nicht-Erkennen einer Krise, fehlendes Risikomanagementund Unflexibilität im Wettbewerb. Vor allem Kleinunternehmen scheitern oft am Einmaleins des Unternehmertums, der Buchhaltung und dem Rechnungswesen.“ Bei den Privatinsolvenzen steigt die Zahlen wieder, die Durchschnittsverschuldung liegt bei 70.000 Euro, hier sind Auslöser die steigende Arbeitslosigkeit, Krankheit und Scheidung, sowie anderen unvorhergesehenen Schicksalschlägen.

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