Sicher im Schnee

Wiener Städtische Versicherung

Skiunfall

Es passiert schneller, als man denkt und eine sogenannte „Pistensau“ lässt einem über sein Dasein und Wohlbefinden nachdenken. Ohne jede böse Absicht gerät man in Situationen, die sich niemand wünscht. Die Wiener Städtische Versicherung macht rechtzeitig zum Beginn der Skisaison wieder darauf aufmerksam, dass Ansprüche in Folge eines Ski- oder Snowbordunfalls oft unterschätzt werden. Gerade bei jungen Schwerverletzten sind Pflegekosten und Verdienstentgang jahrzehnte- oder sogar lebenslang in Form einer Rente zu leisten. Bei einer monatlichen Zahlungsverpflichtung von 5.000 Euro (wobei in der Praxis durchaus auch schon höhere Beträge zugesprochen wurden), ergibt sich nach 20 Jahren eine Schadenssumme von 1,2 Mio. Euro. Nach der österreichischen Rechtsordnung hat zwar derjenige, der einen Schaden erleidet, diesen grundsätzlich selbst zu verantworten. Ist der Schaden allerdings auf das Verschulden einer anderen Person zurückzuführen, so ist der Geschädigte berechtigt, Schadenersatz zu fordern. Die Gefahr einer möglichen Schadenersatzpflicht ist gerade beim Wintersport hoch. Kollisionen mit Skifahrern, Snowboardern, Fußgängern aufgrund Unachtsamkeit, überhöhter Geschwindigkeit oder Selbstüberschätzung, sind keine Seltenheit. Für Ski- und Snowboardfahrer gelten zehn internationale FIS-Regeln. Werden sie nicht beachtet, kann das zu Haftungsansprüchen bei einem Unfall führen. Zum Beispiel muss sich jeder Ski- und Snowboardfahrer so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet, auf Sicht fährt und seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpasst. Der von hinten Kommende muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Personen nicht gefährdet. Aber auch Pistenhalter können aufgrund mangelnder Pistensicherung – wie nicht gekennzeichnete Holzpfähle, nicht erkennbare Felsbrocken oder ungesicherte Böschungen neben der Piste – zur Haftung herangezogen werden, dies ist dann Gegenstand der Betriebshaftpflichtversicherung des Betreibers. Nach Angaben des Innenministeriums begehen 15 bis 20 % der Skifahrer nach einer Kollision Fahrerflucht.

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