Transparenz bei Erneuerungen

Britische Aufsicht

Die britische Finanzaufsicht will Versicherer zwingen, Kunden bei der Erneuerung von Verträgen einen Vergleich von alter und neuer Prämie zu zeigen. So sollten etwa Anfangs-Rabatte transparenter werden. Die Versicherer unterstützen die Idee, wenn auch nicht für alle Vertragsarten. Diese grundlegende Veränderung ist nicht zuletzt dem Druck von Verbrauchergruppen zu verdanken. Und so werden  Versicherungen gezwungen sein, klare Informationen über Vertragsverlängerung zu geben.

Derzeit ist es so, wenn Verbraucher über eine neue Prämie (bei Vertragsänderung oder Verlängerung) informiert werden, werden sie in aller Regel nicht klar informiert, was sie bisher bezahlt haben. Dadurch könnte Kunden gar nicht bewusst werden, welche Kosten für ihre Versicherung bisher aufliefen. Nun will der Regulator neue Marktregeln um sicherzustellen, dass Versicherungsnehmer erkennen ob und um wie viel ihre Prämie gestiegen ist. Der Verband der britischen Versicherer (ABI) hat die Änderung auf Druck der Konsumenten selbst vorgeschlagen. Die neuen Regeln sollen jedoch nur die privaten Haus-, Wohnungs- und Kfz-Versicherungen gelten. Denn diese Sparten  hätten einen großen Marktanteil. Nicht gelten soll die neue Regelung, zumindest am Anfang, für die Versicherung von  Haustieren, Auslandsreisen oder für Versicherungen für kommerzielle Zwecke. Weiters wird darüber nachgedacht klar über Rabatte zu informieren. Damit soll die Branche ermuntert werden die bisherigen Erschwernisse aufzugeben die bei Erneuerung oder Verlängerung von Verträgen vorkommen. Abschließend sagte eine ABI-Sprecherin, die Idee sollte auch den Wettbewerb in der Branche zu fördern, und Verbraucher ermutigen, Versicherungsunternehmen zu wechseln.