Warnung vor virtuellen Währungen

FMA

Die Finanzmarktaufsicht warnt Verbraucher zur besonderen Vorsicht im Umgang mit virtuellen Währungen und Geschäftsmodellen oder Anlageprodukte, die darauf aufbauen. Denn derartige Angebote unterlegen derzeit keiner Regulierung. Die Gefahr des Missbrauches insbesondere des Betruges und der Untreue sei besonders hoch, eine etwaige Rechtsdurchsetzung oder Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen besonders schwierig oder gar unmöglich. Bei Geschäftsmodellen oder Anlageprodukten, die auf virtuelle Währungen aufbauen, sind in der Regel so konzipiert, dass sie unter keine Konzessionspflicht fallen. Eine rechtliche Beurteilung, ob im Zusammenhang mit solchen Geschäftsmodellen eine Straftat vorliegt, fällt nicht in die Zuständigkeit der FMA sondern in jene der Staatsanwaltschaft und der Strafgerichte. Da das Angebot virtueller Währungen und darauf aufbauender Geschäftsmodelle und Finanzprodukte in der Regel grenzüberschreitend erfolgt, haben auch ausländische Schwesterbehörden sowie Verbraucherschutzorganisationen diesbezügliche Warnmeldungen veröffentlicht.