Weihnachten 2017

Bereits jedes zweite Weihnachtsgeschenk wird online gekauft, das hat eine Studie der paysafecard ergeben. Aufs Jahr umgerechnet gibt jeder Österreicher nach eigenen Angaben pro Monat 82 Euro im Internet aus. Nur noch 3,1% der Bevölkerung gibt online kein Geld aus, bereits mehr als 12% der Befragten schon mehr als 400 Euro. Noch hat der stationäre Handel im Weihnachtsgeschäft die Nase vorne, nur knapp 5% kaufen ausschließlich online Ihre Weihnachtsgeschenke, doch der Anteil die nichts im Internet für Weihnachten ausgeben liegt nur mehr bei 11,8%.

Beim Bezahlen sind sich die Konsumenten dagegen einig: 90% erklären, dass Datensicherheit ihnen „sehr wichtig“ sei, gefolgt von der Gebührenfreiheit (74,3%) und der Übersicht über die eigenen Ausgaben (66,3%). Schnelligkeit ist dagegen nur für 52,8% der Interviewten wichtig – ein Hinweis darauf, dass Sicherheit ganz klar vor Tempo geht. Die Eingabe von persönlichen Daten bei Online-Einkäufen – und dazu zählt bereits die Kreditkartennummer, ganz zu schweigen von Kontonummer oder Wohnadresse – verursacht bei zwei von drei Befragten Unwohlsein.

Die Präferenz für Online-Käufe hängt vor allem von der Produktkategorie ab und bestätigt auch heuer langfristige Trends: 40% kaufen Bücher eher online ein, 33% Spielsachen, 32% Technologie und digitale Güter. Interessant: Schon 30% der Konsumenten kaufen Event-Tickets eher online als stationär ein, und selbst bei Bekleidung erreicht dieser Wert schon knapp 25%. Deutliches Potenzial nach oben im Online-Verkauf haben Lebensmittel (kaufen nur 3,5% lieber online ein), Kosmetika (10,5%) sowie Schmuck und Luxusgüter (10,7%).