Wenn halbes Wissen Geld kostet

Koban Soldora GmbH

Immer mehr Österreicher – privat wie geschäftlich – vertrauen auf die Institution Privatstiftung, um ihr Geld anzulegen bzw. es zu vermehren. Steuerlich gesehen ist die Gründung zwar für den oder die Stifter oft ein gutes Geschäft, doch dem persönlich haftenden Stiftungsvorstand kann seine Amtsführung manchmal teuer zu stehen kommen. Denn nur maximal 10 % der Vorstände der über tausenden Privatstiftungen in Österreich sind ausreichend versichert, so Dr. Georg Aichinger Geschäftsführer Koban SolDORA. Weder die Berufshaftpflichtversicherung der Anwälte noch der Steuerberater bieten in der Regel Schutz, wenn der Sorgfaltsverstoß nicht auf die Beratungstätigkeit zurückzuführen ist. Ein weiterer oft unterschätzter Aspekt ergibt sich aus dem Vertrauensverhältnis der Stiftungsvorstände untereinander und aus jenem zum Stifter. Wird beispielsweise auf Wunsch des Begünstigten eine Entscheidung getroffen, für die es weder eine ausreichende Grundlage, noch eine zwingende Notwendigkeit gegeben hat, bleibt eine allfällige spätere Haftung neuerlich beim Vorstand hängen. Das Einbinden des gewohnten Netzwerkes ist gerade bei Stiftungen sehr weit verbreitet. Wenn es dann aber drauf ankommt, ist es meist vorbei mit der Freundschaft. Besonderer Augemerk sollte auf die Dauer der Nachhaftung gelegt werden, Gemeinsam mit ausgewählten Risikoträger wurde ein spezielles Versicherungskonzept für Stiftungsvorstände erarbeitet.  Da das Interesse an der Rechtsform Privatstiftung immer mehr steigt,  ist im Verlag ein“ Praxisbhandbuch Stiftungsmanagement“ erschienen.  Es ist ein wertvoller Ratgeber für Organe von Stiftungen, Mitautor ist Dr. Aichinger der die versicherungsrechtlichen Fragen behandelt.