Beliebteste Anlageform

GfK

Auch im zweiten Quartal ist Wohneigentum die beliebteste Anlageform von uns Österreichern. Mit 40 % liegen Eigentumswohnung bzw. Haus an der Spitze der Ergebnisse der Studie die jährlich unter 18.000 Österreichern hinsichtlich ihres Interesses an Spar- und Anlageformen – unabhängig von der eigenen Nutzung- gemacht wird. An zweiter Stelle rangiert erneut der Grundstückskauf, wie auch im ersten Quartal des heurigen Jahres. Bausparverträge haben sich wieder gefestigt und liegen mit 32 % am dritten Platz. Insgesamt scheinen Österreicher wieder zunehmend Interesse an Bankprodukten zu gewinnen.  Gold hat nach seinem Höchstwert im ersten Quartal sich am 4. Platz manifestiert. Das Sparbuch hat in den letzten Jahren deutlich an Beliebtheit eingebüßt, kann aber seinen Wert im Vergleich zum ersten Quartal zumindest stabil halten. Erfreulich ist, dass es wieder einen leichten Aufwärtstrend bei der staatlich geförderten und privaten Altersvorsorge. Trotz eines insgesamt wieder etwas gefestigteren Interesses an traditionellen Sparprodukten bleiben viele Österreicher nach wie vor skeptisch. Überdurchschnittlich zulegen konnten Aktien bei Personen mit niedrigem bis mittlerem Haushaltseinkommen, wenn auch das Interesse an Aktien bei Personen mit mittlerem bis höherem Einkommen generell etwas höher ist. „Die Entscheidung, welche Spar- und Anlageformen interessant sind, hängt stark von den persönlichen finanziellen Mitteln ab. Dort, wo das dafür in aller Regel notwendige Eigenkapital verfügbar ist, zeigt sich auch ein verstärktes Interesse am Grundstücks- oder Hauskauf, während dies für Haushalte mit niedrigerem Einkommen deutlich seltener eine ernsthafte Option darstellt“, so Sebastian Huchler Finanzmarktforscher bei GfK.  „Personen mit geringerem Einkommen zeigen auch weiterhin wachsendes Interesse am zuhause Sparen, was ein Indiz für eine weiterhin vorherrschende Verunsicherung ist.“ Nachdem sich die klassischen Sparformen aber in diesem Quartal wieder etwas erholt haben, bleibt zu hoffen, dass das Ende der Talfahrt nun erreicht ist.

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