Bilanzvorschau

ARAG Österreich

Die Geschäftsführung der ARAG SE Direktion für Österreich (v.r.n.l. Dr. Matthias Effinger, Birgit Eder, Alexander Plank) resümiert: „Dank unserer hochengagierten Belegschaft sowie der exzellenten Zusammenarbeit mit unseren Vertriebspartnern konnten wir 2017 wieder sehr gute Ergebnisse erzielen und blicken optimistisch in die Zukunft“.

ARAG Österreich steuert auf ein starkes Geschäftsjahr 2017 zu. Der Wachstumsschub basiert nach Ansicht der Geschäftsführung unter anderem auf der konsequenten Umsetzung von kritisch-konstruktivem Feedback der unabhängigen Vermittler und insbesondere dem ARAG-Maklerbeirat.

Hierbei lag besonderes Augenmerk auf Service- und Produktqualität. Die aktuelle Hochrechnung weist eine um 4,6% gestiegene Bestandsprämie per Ende 2017 in Höhe von etwa 61,6 Mio. Euro auf. Das reine Neugeschäft wird um 21,8% höher ausfallen als im Jahre 2016 wird 5 Mio Euro betragen. Das voraussichtliche EGT beträgt 18,1 Mio. Euro (Vorjahr 22,6 Mio. Euro). Hierbei entfallen 15,4 Mio. Euro auf das versicherungstechnische Ergebnis bei einer voraussichtlichen Combined Ratio von 74,3%. Die Gesamtschadenreserve in Höhe von 128,8 Mio. Euro wird aufgrund der guten Schadenentwicklung gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Mio. Euro um 1,5 %  zurückgehen.

Das Erfolgsrezept resümiert CEO Dr. Matthias Effinger wie folgt: „Wir haben in den letzten Jahren konsequent das kritisch-konstruktive Feedback unserer unabhängigen Vertriebspartner und des ARAG-Maklerbeirates umgesetzt. Dabei haben wir die Prozesse jeweils möglichst kosteneffizient gestaltet“. Als Beispiele führt Dr. Effinger auf: proaktive Kommunikation mit Vertriebspartnern rund um die Schadenerledigung und den Offerteprozess (u.a. „push mails“), Einführung diverser innovativer Produkt-Features – u.a. im Bereich Strafrechtsschutz oder durch einen digitalisierten Inkasso-Prozess, gute Zusammenarbeit mit der Schlichtungsstelle, optimierte telefonische Erreichbarkeit, Vereinfachung/Digitalisierung des Konvertierungsprozesses, aktive Terminbegleitung im Betriebsbereich und vieles mehr.

Mit der aktuellen Produktanpassung (per Januar 2018) werden auch Vorschläge aus dem Maklerbeirat umgesetzt, die ARAG zuerst skeptisch sah. So wird z.B. die Streitwertuntergrenze von EUR 200 im Allgemeinen Vertragsrechtsschutz wegfallen oder der Strafrechtsschutz um die Grundabsicherung erweitert. „Die tiefe Expertise und Marktkenntnis unseres Maklerbeirates und entsprechende Umsetzung hat unseren Erfolg beflügelt. Wir sind unseren Beiräten sehr dankbar.“ so Effinger. Für 2018 bleibt ARAG optimistisch: „Wir werden unseren eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. Ausgezeichnete Service- und Produktqualität kombiniert mit unserer hochengagierten Belegschaft sind für den Erfolg entscheidend“, so die Geschäftsführung.