Gebühren

FMA Studie

Erstmals hat die FMA eine Analyse über die Gebührenstruktur hinsichtlich der Österreichischen Investmentfonds und der publikumsfähigen Investmentfonds und deren maximalen jährlichen Verwaltungsgebühren sowie der laufenden Kosten gemäß „Kundeninformationsdokument“ KID durchgeführt. So betrug 2016 die maximale jährliche Verwaltungsgebühr laut Fondsbestimmungen über alle Fondskategorien hinweg im Schnitt 1,30% (Mittelwert), wobei der tatsächliche Wert zwischen 0% und 3,1% lag. Die jährlichen laufenden Kosten gemäß KID lagen im Mittel bei 1,37%, wobei die individuelle Spannweite zwischen 0,01% und 4,35% betrug. Der maximale Ausgabeaufschlag machte laut KID über alle Anteilsklassen hinweg im Mittel 3,75% aus, wobei hier die Spannweite von 0,00% bis 10,00% reichte. Signifikant ist auch, dass die Gebühren konsequent mit der Risikoklassifizierung des Fonds, gemessen am „synthetic risk and reward indicator“ (SRRI), steigen; und zwar sowohl die maximalen Verwaltungsgebühren (von 0,76% bis 1,74% Mittelwert pro Risikoklasse) als auch die laufenden Kosten (von 0,37% bis 1,93% Mittelwert pro Risikoklasse) sowie der maximale Ausgabeaufschlag (von 1,19% bis 4,71% Mittelwert pro Risikoklasse). So sind die Spesen bei Geldmarktfonds und kurzfristigen Rentenfonds am niedrigsten und steigen über Rentenfonds, Mischfonds zu reinen Aktienfonds an. „Diese neue Marktstudie der FMA, die künftig jährlich erstellt wird, ist ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Markttransparenz für Anleger, die so die Spesen und Verwaltungsgebühren innerhalb einer Fondskategorie aber auch zwischen unterschiedlichen Fondskategorien besser vergleichen und beurteilen können“, so der Vorstand der FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller.

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