„Handfeste“ Geldanlagen

Wir Österreicher zeigen uns bei Finanzthemen nach wie vor sicherheitsorientiert, sind bestrebt,  ihr Geld werthaltend anzulegen und keine allzu großen Verlustrisken einzugehen. Der Stimmungsbarometer 2. Quartal der GfK Austria zeigt, dass Eigentumswohnung/Haus, Grundstücke nach wie vor großes Interesse bei der österreichischen Bevölkerung inne hat. Das Eigenheim steht mit 43% an der Spitze des Rankings,  den Kauf eines Grundstückes erachten aktuell 42% der österreichischen Bevölkerung als interessant. Bausparvertrag (34%) und Gold (30%) legen jeweils drei Prozentpunkte zu und belegen unverändert die Plätze 3 und 4. Mit etwas Abstand dahinter liegen Online-Sparkonto, Investmentfonds, Sparbuch und das zuhause Sparen mit jeweils um 20% fast gleichauf – mit Ausnahme des Sparbuchs zeigen sich diese Sparformen tendenziell rückläufig. Werte zwischen 14 und 16% erreichen Aktien, Lebensversicherung, private Zusatzpension sowie die Pensionsvorsorge mit staatlicher Prämie. Im Vergleich zum ersten Quartal gibt es bei diesen Produkten nur geringfügige Veränderungen. Das Sparbuch fristet sein bei der Frage nach interessanten Sparformen seit Längerem ein Nischendasein, liegt derzeit bei 20%. Investmentfonds und Aktien befanden sich im ersten Quartal noch leicht im Aufwind, zeigen in der aktuellen Umfrage aber wieder tendenziell leicht sinkende Werte, wenn auch die Unterschiede nicht signifikant sind. Mit Werten von 20 bzw. 16% sind sie aber primär für ein eher kleineres Klientel interessant, während viele Menschen zu wenig über diese Anlageformen wissen, um diese als „interessant“ zu bewerten oder sie gar für sich selbst in Erwägung zu ziehen.

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