Pessimismus und trügerischer Rückgang

Creditreform

Die Zahlen der Privatinsolvenzstatistik zeigt im Geschäftsjahr 2014 einen starken Rückgang, um 6 % weniger als 2013 liegt bei ca 9.500 Verfahren und damit am niedrigsten Stand seit sieben Jahren. Jedoch ist der Rückgang trügerisch, denn aufgrund der steigenden Arbeitslosigkeit können sich viele verschuldeten Personen mangels Einkommen eine Entschuldung einfach nicht leisten. Daher bleiben diese auf das Existenzminium weiter gepfändet und haben keine ökonomische Zukunft, Zinsen und Gebühren laufen weiter und die Schulden werden immer höher.  Bei den Firmeninsolvenzen ist eine Stagnation bzw. ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Immer noch liegt die Hauptursache bei 2/3 der Insolvenzen in Managementfehlern, gefolgt von Kapitalmangel. Mehr als 55 % der Insolvenzen gehen auf die angespannte Wirtschaftslage zurück, Tendenz angesichts der aktuellen Prognosen der Wirtschaftsforscher steigend. Die Stagnation der heimischen Wirtschaft in den letzten beiden Quartalen 2014 sowie die unsicheren Aussichten für die kommenden Monate schlagen sich vor allem auf Klein- und Kleinstunternehmen durch. Bei der Umfrage unter 1.700 KMU´S wird die Gesamtwirtschaft für die kommenden sechs Monate so schlecht eingeschätzt wie zuletzt im Jahr 2007. Alle Umfragen über Umsatz-, Ertrags- und Personalentwicklung sind negativ und bezeugen einen sich verstärkenden Pessimismus.

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