Risikokalender

Arithmetica

© Anka Albrecht | CC BY 2.0

Die arithmetica hat für das nächste Jahr einen Risikokalender entworfen. Denn viele Unternehmen verfahren mit Ihrer zukünftigen Jahresplanung immer noch so, als wäre ein Jahr wie das andere und die Vergangenheit ließe sich linear in die Zukunft projizieren. Mag. Christoph Krischanitz: „Managementfehler stehen ganz oben auf der Liste der Insolvenzursachen. Manager machen Fehler, weil sie die Zukunft nicht richtig einschätzen können. Und das liegt darin begründet, dass die notwendige Entscheidungsinformation oft nicht vorhanden oder nicht greifbar ist.“ Es ist also wichtig, sich mit dem kommenden Jahr genauer auseinanderzusetzen. Wie viele Arbeitstage hat das nächste Jahr, welche Großereignisse können einen Einfluss auf das Unternehmen ausüben, gibt es gesetzliche Änderungen, die ein Change-Projekt initiieren, etc. sind Fragestellungen, die sich jeder Unternehmer oder Manager stellen sollte.

Um dies zu erleichtern haben die Experten der arithmetica den Risikokalender entwickelt. „Mit dem Risikokalender versuchen wir auf zeitlich eingrenzbare und vorhersagbare Ereignisse hinzuweisen und den Unternehmen eine neue Quelle an gebündelter Information zur Verfügung zu stellen“ erklärt der arithmetica-Boss. Denn Ereignisse die das Unternehmen unangenehm betreffen können gibt es in großer Zahl und in verschiedenen Kategorien, wie Politik, Wirtschaft Gesellschaft, Sport und Kultur. Diese Daten werden im Risikokalender sorgfältig aufbereitet und den Unternehmen zur Verfügung gestellt. „Wir gehen natürlich davon aus, dass die Unternehmen ihre eigenen Daten und Ereignisse im Risikokalender ergänzen“ hebt Krischanitz die Individualität der Unternehmensrisken hervor. Mit dem Risikokalender werden aber die globalen Ereignisse, die jedes Unternehmen treffen können kurz beschrieben. Ganz oben auf der Liste solcher Ereignisse sind immer die Sportgroßereignisse, da damit oft eine eingeschränkte Mitarbeiterkapazität einhergeht. „Die Teilnahme an der Fußball-EM in Frankreich lässt wenige Österreicher kalt. Unternehmerisch kann man diesen Event etwa für Marketingzwecke nutzen, oder für eine Motivierungsveranstaltung für die eigenen Mitarbeiter“, macht Krischanitz beispielhaft klar. Neben diesen eher positiv besetzten Themen wird sich aber das Unternehmen auch intensiv mit sehr unangenehmen Themen, wie der aktuellen Terrorgefahr, auseinandersetzen müssen.

Für 2016 wird sicher die Umsetzung der Steuerreform einiges an Aufmerksamkeit an sich ziehen (Stichwort Registrierkassen), für Versicherungsunternehmen startet das neue Aufsichtsrecht Solvency II. Regelmäßige und jedes Jahr wiederkehrende Elemente wie z.B. die Urlaubswünsche der Mitarbeiter oder die Abfuhr der Steuern dürfen auf einem Risikokalender natürlich nicht fehlen, da besonders diese Risiken ein sehr hohes Insolvenzpotential in sich tragen. „Damit hat das Unternehmen ein hochqualitatives Instrument in den Händen und die Risiken bekommen die `Awareness´ die sie sich verdienen“, betont Krischanitz die Wichtigkeit, Unsicherheiten in die Planung mit einzubeziehen.

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