Stellungnahme

Das Arbeitsforum österreichischer Bausparkassen hat die AK Wien Kritik zu Spesen und Kosten bei Bausparverträgen (hier zu lesen) wie folgt kommentiert:

Wir begrüßen grundsätzlich die Wortmeldung  der Arbeiterkammer,  die unterstreicht, dass die Bindungen in bestehenden Verträgen eingehalten werden sollen. So wie die Bausparkassen zu den mit den Kundinnen und Kunden geschlossenen Vereinbarungen stehen, benötigen wir andererseits auch die Planungssicherheit für unser Geschäftsmodell: der  berechenbaren, leistbaren Finanzierung der eigenen vier Wände.
Wie bei den meisten Finanzprodukten löst die Nichteinhaltung der vereinbarten Bindung Spesen aus. Bei den Bausparkassen sind diese Kündigungsspesen zur Abfederung der nachteiligen Folgen für den Konsumenten nach Restlaufzeit gestaffelt.
Dass es im Fall einer vorzeitigen Kündigung zu einer Rückerstattung der bis dahin gutgeschriebenen staatlichen Prämie kommt, ist eine gesetzliche Vorgabe  im Einkommenssteuergesetz. Bei Verwendung für wohnungswirtschaftliche Maßnahmen bzw.  Pflege oder Bildung kommt es jedoch zu keiner Rückrechnung der staatlichen Prämie. Bauspardarlehen  sind zweckgebunden und dienen nachhaltigen Bedürfnissen wie Bauen, Wohnen, Bildung und Pflege. Das Bausparsystem funktioniert durch das Zusammenwirken möglichst vieler Sparer, die mit ihrem Kapital die Mittel für zinsgünstige, langfristige Darlehen zur Verfügung stellen. Umso wichtiger ist es für alle Bausparkassen, mit den Bauspareinlagen fristenkonform kalkulieren zu können.

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