Versicherungs­vertriebsgesetz

René Hompasz
René Hompasz

Am 9.8. ist der Gestzentwurf des Versicherungsvertriebsgesetzes 2017 im Nationalrat eingelangt. Hier der Gesetzestext zum Nachlesen: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/ME/ME_00331/index.shtml

Die ersten Stellungnahmen dazu:

Rene Hompasz von Höher Insurance Service GmbH

„Es wird der „Versicherungsvertrieb“ auf Ebene der Versicherungsunternehmen geregelt. Die Reglungen für selbständige Vermittler werden in der GewO geregelt. Ich wäre überrascht, wenn die Regeln für selbständige Vermittler anders aussehen würden als die für Versicherungen. Den Versicherungen werden nun gem. VAG fast identische Pflichten auferlegt, wie diese bisher für selbständige Versicherungsvermittler laut GewO gegolten haben. Das einzige was mich (noch immer) beunruhigt ist, dass mit der IDD immens hohe Strafrahmen vorgegeben wurden. Diese sind meiner Ansicht nach für den österreichischen Markt überschießend und nicht zielführend.  Positiv sehe ich die Weiterbildungsverpflichtung, wobei hier die Gefahr besteht, dass sogenannte Produktschulungen zu Fachschulungen umformiert werden. Ich sehe eine solide Grundausbildung im rechtlichen Bereich aber auch eine ergänzende laufende Fortbildung auf als Kern(haus)aufgabe, denn bei Versicherungsstreitigkeiten geht es meistens um Vertragsstreitigkeiten und dazu ist ein entsprechendes rechtliches Grundwissen erforderlich. Meine Aussage zum Versicherungsvertrag trifft hier wohl den Nagel auf den Kopf: „Mit dem Abschluss eines Versicherungsvertrages erkaufen Sie sich das Recht auf das Geld des Versicherers in vorher bestimmten und vertraglich vereinbarten (Schaden)Fällen.“

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