Zinssenkung

FMA

Und wieder wird der höchstzulässige Garantiezins in der klassischen Lebensversicherung gesenkt. Dieser beträg ab 1. Jänner  für neue Verträge nur mehr 0,5 %. Die neuerliche Absenkung ist wegen des nachhaltigen Trends des sinkenden Zinsniveaus erforderlich. So ist seit Juli 2016 die „Umlaufgewichtete Durchschnittsrendite für Bundesanleihen“ (UDRB) – die wesentliche Benchmark für den Garantiezinssatz – erstmals sogar negativ. Bei der Festlegung des höchstzulässigen Rechnungszinses orientiert sich die FMA am 10-jährigen Durchschnitt der UDRB unter Anwendung eines Abschlags von 40 %. Durch diese Maßnahme soll sichergestellt werden, dass Garantieleistungen aus Versicherungsverträgen auch weiterhin langfristig erfüllt werden können.