„Experten auf Tournee“

Niederösterreichische Finanzdienstleister

Die „Viertel Veranstaltungen“ sind heuer trotz der großen Konkurrenz der Fußball WM voll erfolgreich gewesen. Das Thema der Veranstaltungsreihe war mit „Richtig konvertieren und Tilgungsträger wechseln“ und „Richtig für die Pension sparen“ punktgenau gewählt. Bei seiner Einleitung stellte Fachgruppenobmann Michael Holzer den Beruf des Finanzdienstleisters und im Speziellen den des gewerblichen Vermögensberater vor und erwähnte auch die gesetzlichen Anforderungen im Bezug auf Berufserlaubnis und Weiterbildung. Holzer: “Unser streng geprüftes Wissen setzen wir immer im Sinne des Kunden ein. Das entspricht auch der Ethik unserer Standesregeln!“

„Fremdwährungskredite & Tilgungsträger, was die Bank darf und was nicht.“

Zustimmendes Kopfnicken erntet Josef KOHL, Vorstandsmitglied der Österreichischen Interessengemeinschaft zum Schutz in Geldangelegenheiten (ÖISG), als er von drängenden Forderungen der Banken gegenüber Fremdwährungskreditnehmern spricht. Kohl weist darauf hin, dass oft allein schon durch die Begleitung eines Vermögensberaters bei einem Bankengespräch der Kunde auf Augenhöhe behandelt wird. Damit verschwindet meist der Druck zur Konvertierung und kundenfreundliche Lösungen werden gefunden. Kohl kann auch auf spektakuläre Erfolge des ÖISG verweisen.Beispielsweise wurde für ein Pensionistenehepaar, das sich aufgrund falscher Empfehlungen der Bank den Fremdwährungskredit nicht mehr leisten konnte, ein Nachlass von  € 95.000,00 ausgehandelt. In einem anderen Fall konnte die Versteigerung eines Hauses abgewendet werden und der Kunden ersparte sich rund € 52.000,00.

Die Aufgabe der ÖISG besteht in erster Linie darin, die herangetragenen Fälle auf mögliche Hilfe zu prüfen. Bei Beratungsbedarf wird der Fall an einen wohnsitznahen Vermögensberater in Österreich weitergeleitet. Ist juristische Unterstützung nötig, schalten sich die Mitglieder des Beirates ein und entscheiden über die zielführende Vorgangsweise. Das kann ein Brief an eine Bank sein, oder auch die Einleitung juristischer Schritte.Voraussetzung jeglicher Unterstützung ist die Mitgliedschaft bei der ÖISG. Diese ist leicht über eine Eintragung auf der Website www.öisg.at zu erreichen und kostet lediglich € 36,00 pro Jahr.

„Aktuelle Infos zur Pension – Pensionskonto.“

Von der SVA Wien kommt Frau Mag. Sabine Sagasser, die wichtige Punkte beim Übergang vom alten zum neuen Pensionssystem erläutert. Wurde die Pensionshöhe für Geburtsjahrgänge bis 1955 über die Bemessungsgrundlage errechnet, wird für die Jahrgänge ab 1.1.1955 die Höhe des Pensionskontos ausschlaggebend sein.  Zum Einstieg in das neue System wird aus allen Versicherungszeiten und Beitragsgrundlagen, die bis 31. Dezember 2013 in der gesetzlichen Pensionsversicherung erworben wurden, eine Kontoerstgutschrift berechnet. Jedes weitere Jahr ab 2014, in dem Versicherungszeiten erworben werden, erhält das Pensionskonto 1,78 Prozent der Beitragsgrundlagen als Teilgutschrift gutgeschrieben. Details findet man auch auf der Plattform der Sozialversicherungen  www.neuespensionskonto.at

 

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