Wiener Versicherungsmakler wollen Generationen bilden

Wiener Versicherungsmakler

Pensionssystem, Bildungsreform und Generationenwechsel – kaum etwas beschäftigt die Österreicherinnen und Österreicher mehr, als die Bildung von Generationen – und das im doppelten Wortsinn. Einerseits sucht der Arbeitsmarkt qualifizierten Nachwuchs, andererseits ist das Bildungssystem kaum auf künftige Anforderungen ausgerichtet. Das stellt auch die Versicherungsbranche vor große Herausforderungen. Denn die nächste Generation trägt nicht nur die Lasten der demographischen Entwicklung, sie verfügt auch über zu wenig Wissen zum Thema Versicherung und Vorsorge. Deshalb widmet sich der 16. Informationstag der Wiener Versicherungsmakler am 28. Februar 2018 der Frage, wie die Zukunft von Bildung aussieht und was die einzelnen Generationen voneinander lernen können. 

Die Menschen werden heute so alt wie in keiner anderen Generation zuvor. Diese „demographische Last“ stellt unsere Gesellschaft und auch die Versicherungsbranche vor eine große Herausforderung. Laut einer OECD-Studie kommen in 40 Jahren auf eine Person, die über 64 Jahre alt ist, weniger als zwei Personen im arbeitsfähigen Alter. Die Zukunft von mehreren Generationen ist also von Bildungsreform, Weiterbildung und Allgemeinbildung abhängig, denn die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen von heute legt den Grundstein für die Erwerbstätigkeit der Erwachsenen von morgen. „Wir reden seit Jahrzehnten über Allgemeinbildung – dabei sollten wir schon längst von Überlebensbildung sprechen. Die Generation Z – dazu gehören alle, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden – ist die erste, die heute bereits weiß, dass die staatliche Pension kaum zum Leben ausreichen wird. Unser Bildungssystem legt aber immer noch keinen Wert darauf, jungen Menschen Wissen zum Thema Versicherung und Vorsorge zu vermitteln und die nächste Generation dahingehend zu bilden. Es genügt nicht, dass die Versicherungswirtschaft innovative Produkte gestaltet – genauso wichtig ist es, Kinder und Jugendliche bereits in den Schulen für Versicherungsschutz und private Vorsorge zu sensibilisieren. Für uns Versicherungsmakler bedeutet das, für die nächste Generation komplexe Informationen leicht verständlich zu machen und selbst zu lernen, diese Generation besser zu verstehen“, betont Helmut Mojescick, Fachgruppenobmann der Wiener Versicherungsmakler. Die Generation Z, die sich vorwiegend im Netz informiert, sucht vor allem Struktur und Sicherheit. In seinem Vortrag erläutert der Arbeitsforscher Prof. Dr. Christian Scholz, warum die Generation Z extrem realistisch ist und sie lieber heute 100 Euro ausgibt, als in 30 Jahren 105 Euro nicht zu haben. Dass Schule neugierig auf das Leben machen soll, davon ist Bestsellerautor und Lehrer Niki Glattauer überzeugt. In der Lesung aus seinem Buch „Best of Schule“ beleuchtet er humorvoll die Diskussionen zum österreichischen Schulsystem und beschreibt mit viel Galgenhumor, wie Schule bald überall aussehen wird, wenn nicht endlich, wie er sagt, eine Bildungsreform kommt, die diesen Namen auch verdient. Die Verleihung des Hammurabi sowie das beliebte „talk together“ zur anschließenden Kontaktpflege runden das Programm des Informationstages wieder ab. Der Besuch der Veranstaltung ist nur für geladene Gäste möglich, die im Januar eine persönliche Einladung erhalten und gebeten werden, sich online anzumelden. „Im Namen aller Wiener Versicherungsmakler möchte ich mich bei unseren Partnerinnen und Partnern bedanken, die uns am 28. Februar 2018 unterstützen, den 16. Maklertag umzusetzen und dabei Generationen zu bilden“, so Helmut Mojescick, der sich auf die zahlreichen Gäste freut.