Adventzeit – Brandgefährlich

VVO

Wenn Wohnungen und Häuser festlich im Kerzenlicht erstrahlen und die Kerzen am Adventkranz oder Christbaum brennen, ist Weihnachten und zugleich eine der feuergefährlichsten Zeiten des Jahres. Zahlen des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) zufolge ereignen sich jedes Jahr 500 bis 800 Wohnungsbrände rund um Weihnachten. Besonders gefährdet sind dabei die Kleinsten: So müssen rund 600 Kinder in den Monaten November und Dezember wegen Verbrennungen und Verbrühungen, die sie sich zu Hause zugezogen haben, im Spital behandelt werden.  Die Initiative „VISION ZERO 2020 – Kinderunfälle sind vermeidbar“ klärte in Kooperation mitdem österreichischen Versicherungsverband, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit und dem LKH Univ. Klinikum Graz hat in einer gemeinsamen Aktion über die häufigsten Fehler im Umgang mit Feuer und Brandverletzungen und über effektive Schutzmaßnahmen auft.

Im Dezember gibt es erfahrungsgemäß doppelt so viele Brände durch offenes Licht und Feuer wie in einem anderen durchschnittlichen Monat des Jahres.

Auch der Anteil der Verbrennungs- und Verbrühungsunfälle nimmt in der Zeit rund um Weihnachten zu. In den Monaten November und Dezember werden durchschnittlich pro Jahr rund 1.600 Personen wegen Brand- oder Verbrühungsverletzungen im Spital behandelt. Das entspricht einem überproportionalen Anteil von 22 Prozent an den insgesamt 7.100 jährlich spitalsbehandelten Verbrennungen und Verbrühungen. „Die meisten der Unglücksfälle – ob Wohnungsbrand oder Brandverletzung – sind durch einfache oder vorbeugende Maßnahmen vermeidbar. In den meisten Fällen ist Leichtsinn oder sogar Fahrlässigkeit die eigentliche Ursache“, so Thirring.

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