Bäume im Pinzgau

Helvetia Versicherung

Das Schutzwaldprojekt der Helvetia Versicherung geht weiter. Auf einer ca. acht Hektar großen Waldfläche auf über 1.500 Meter Seehöhe im ÖBf-Forstrevier Taxenbach wurden in Kooperation mit den Österreichischen Bundesforsten 10.000 junge Lärchen- und Fichtenbäume gesetzt. Der Schutzwald dient vor allem als Muren- und Lawinenschutz für Bauernhöfe und Einfamilienhäuser im Tal. Borkenkäferbefall sowie ein anschließender Großbrand 2006 setzten den Beständen stark zu. Aufgrund des steilen, unwesgamen Geländes mussten die Jungbäume per Hubschrauber an den Waldort gebracht werden. Ein neu gepflanzter Baum entfaltet seine Schutzwirkung nach 20 bis 30 Jahren und erfüllt diese Funktion dann für die nächsten Generationen – für rund 200 Jahre. Diese Schutzdauer macht sie zur einzigen großflächig praktikablen Lösung zur Prävention von Naturgefahren. „Die Bundesforste bewirtschaften rund 511.000 Hektar Waldfläche. Rund 30 Prozent – also ein vergleichsweise hoher Anteil davon – sind Schutzwälder“, so ÖBf-Vorstand Georg Erlacher. „Die teils schwer zugängliche Lage im Hochgebirge macht die Pflege von Schutzwäldern zu einer besonderen Herausforderung. Dennoch gilt ein intakter Schutzwald im Vergleich zu technischen Verbauungen noch immer als effizienteste Alternative zum Schutz von Siedlungsraum und Infrastruktur.“

Diese Seite verwendet Cookies. Mehr

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close