Bonus-Malus-System

Wiener Städtische Versicherung

Das am 1. August 1977 eingeführte Bonus-Malus-System feiert seinen 40-jährigen Geburtstag. Seit Einführung brachte das System einen deutlichen Rückgang in der Schadenshäufigkeit, Gleich in den ersten beiden Jahren nach der Einführung sanken die Schadens- und Leistungsfälle deutlich.

Verglichen mit den jährlich steigenden Kfz-Haftpflichtrisiken sanken die Schadensfälle gemessen am Fahrzeugbestand im ersten Jahr um 4,4 Prozentpunkte auf 22,5 Prozent und im darauffolgenden Jahr sogar auf 16,7 Prozent. Dass das Bonus-Malus-System auch langfristig Wirkung zeigt, spiegelt sich auch in den aktuellen Zahlen wider. 2016 lag die relative Häufigkeit bei 7,9 Prozent und hat sich damit seit dem Start um drei Viertel reduziert. „Das Bonus-Malus-System ist ein voller Erfolg und in der Prämienberechnung der Kfz-Haftpflichtversicherung ein wichtiger Bestandteil. Es ist außerdem eine Win-Win-Situation: die Schadenshäufigkeit sinkt, weil Kleinschäden wegfallen und damit auch deren Aufwand für Versicherer. Für Kunden schlägt es sich in niedrigeren Prämien nieder, ebenso wie der sogenannte „Bonushunger-Effekt“ durch vorsichtiges Fahren“, erläutert Wiener Städtische-Vorstandsdirektorin Doris Wendler.

Der europaweite Trend der sinkenden Schadenshäufigkeiten aufgrund niedrigerer Durchschnittsgeschwindigkeiten, dem Aufkommen von Assistenzsystemen wie Einparkhilfen, Abstandswarner oder Notbremsassistenten führt dazu, dass der Anteil der Versicherten in den besten Bonusstufen drastisch ansteigt. Die Schadenshäufigkeiten in Europa sind regional unterschiedlich. Während im Norden die Häufigkeiten niedriger sind, sind diese im Süden deutlich höher. Bei der Wiener Städtischen haben knapp zwei Drittel aller Versicherungsnehmer die Bonusstufe null, mehr als zwölf Prozent die Stufe neun. In den Stufen eins bis acht sind durchschnittlich je 2,6 Prozent aller Wiener Städtischen KFZ-Haftpflichtkunden. Lediglich 0,02 Prozent sind in der höchsten Stufe 17.

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