Erstmals auf Platz 4

Österreichische Länderversicherer (VÖL)

Die Länderversicherer blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück und liegen mit einem Prämienwachstum von 2,87 % erstmals auf Platz 4 des heimischen Versicherungsrankings.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 4,90 %, die Zuwächse aus Kapitalanlagen betrugen 4,68 % und die Eigenmittel erhöhten sich um 8,47 %. Bei beinahe gleichbleibender Kundenanzahl konnte die Anzahl der Verträge um knapp 90.000 Stück erhöht werden. „Die einzelnen Mitgliedsunternehmen der VÖL blicken auf eine bis zu 200-jährige Erfahrung zurück. In dieser Zeit wurde so manche Krise gemeistert – mehr noch – man ging jedes Mal sogar gestärkt daraus hervor. Das macht die Länderversicherer zu einem zuverlässigen und vertrauenswürdigen Partner für die rund 1,5 Mio. KundInnen.“, erklärt Dr. Othmar Ederer, Vorsitzender der VÖL und Generaldirektor der Grazer Wechselseitigen Versicherung AG. Kooperationen bei Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für die MitarbeiterInnen zählen ebenso zu den Aktionsfeldern der Vereinigung wie die gemeinsame Abwicklung von Projekten. Darüber hinaus arbeiten die Unternehmen in weiteren wichtigen Bereichen wie beispielsweise Veranlagung, Rückversicherung oder EDV zusammen. Die Nutzung von Synergieeffekten steht dabei im Vordergrund, jede Gesellschaft ist und bleibt aber eigenständig. „Unser oberstes Ziel ist die effiziente Nutzung von Synergiepotentialen. Unser Größenvorteil, den wir als Netzwerk haben, soll so gewinnbringend wie möglich eingesetzt werden.“ so Othmar Ederer.

Fit für Solvency II

Die Österreichischen Länderversicherer sind mit überdurchschnittlichen Solvabilitätsgraden gemeinsam gut vorbereitet. Was nicht zuletzt auch zur Marktbereinigung gedacht war, entpuppt sich nunmehr als echter Vorteil für die kleineren Häuser. Die Länderversicherer sind aufgrund ihrer Eigentümerstruktur und dem daraus resultierenden hohen Anteil an Garantiemitteln traditionell stabil aufgestellt. In Vorbereitung auf Solvency II ergeben sich dadurch weniger Probleme als für die oft großen internationalen Konzerne.

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