EU Rente

Der Plan ein einheitliches europäisches Rentenprodukt einzuführen, wird anscheinend Realität. Aufgrund der demografischen Entwicklung werden in 40 Jahren auf einen Pensionisten nur noch zwei arbeitende Menschen kommen. Die staatlichen Pensionen werden in den meisten europäischen Ländern nicht ausreichen, um ein sorgenfreies Alterseinkommen zu gewährleisten. Eine private Vorsorge ist aber leider noch immer nicht auf der Prioritätenliste der 25 bis 59 Jährigen, nur 27% der Europäer sorgen für Ihren Altersabend vor, die Altersarmut ist daher ein drohendes Szenario für die Meisten. Die Ausgangslage in diesem Bereich sei besorgniserregend sagte Vizepräsident der Europäischen Kommission Valdis Dombrovskis. Um dem Problem zu begegnen wurde nun die europaweite Privatrente, Pan-European Personal Pension Product kurz PEPP vorgestellt, Versicherungen, Banken, Fonds und Vermögensverwalter können das Produkt europaweit anbieten. Es wird fünf unterschiedliche Anlagestrategien für unterschiedliche Risikobereitschaft geben. Die Abschlussgebühren würden begrenzt sein und die Versicherungsnehmer sollen alle fünf Jahre den Anbieter wechseln können.

„UNIQA begrüßt diese Initiative der EU ausdrücklich. Diese klaren und transparenten Informationsgrundlagen für Kunden werden die Bereitschaft zur privaten Vorsorge fördern“, kommentiert UNIQA Vorstand Peter Eichler, zuständig für Personenversicherungen in Österreich und CEE diese Entwicklung. „Wir erwarten dadurch nicht nur in Österreich sondern auch in unserem zweiten Heimmarkt Zentral- und Osteuropa mittelfristig ein stärkeres Wachstumspotential. Begleitende steuerliche Anreize können auch dazu führen, dass sich die Vorsorge zu Gunsten eines immer längeren Lebens verlagert.“

Diese Seite verwendet Cookies. Mehr

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close