Fusion

UNIQA Konzern

Die UNIQA bereitet eine Megafusion, die operativen Versicherungen im Inland werden verschmolzen, die Zahl der Vorstandsmitglieder reduziert sich um mehr als die Hälfte auf 10 Personen.

Die operativen Gesellschaften, wie Raiffeisen Versicherung, Salzburger Landesversicherung und Finance Life werden bis spätestens erstes Quartal 2017 in die UNIQA Österreich Versicherung AG verschmolzen. Die börsennotierte Holding UNIQA Insurance Group AG verfügt demnach über drei statt bisher fünf Vorstandsmitglieder. Andreas Brandstetter (CEO), Kurt Svoboda (CFO/CRO) und neu im Vorstand Erik Leyers (COO), die Vorstandsmandate laufen bis 30.Juni. Kurt Svoboda und Erik Leyers übernehmen in Personalunion die gleichen Vorstandsfunktionen auch bei UNIQA Österreich Versicherungen AG und bei UNIQA International AG. Die bisherigen Holdingvorstände Hannes Bogner und Thomas Münkel werden auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheiden, Wolfgang Kindl konzentriert sich auf seine Aufgaben als Vorstandsvorsitzender der UNIQA International AG. Den Vorstand von UNIQA Österreich Versicherungen AG bilden ab 1.6.2016 Hartwig Löger (Vorsitzender, Vertrieb), Klaus Pekarek (Bankenvertrieb), Kurt Svoboda, (Finance & Risk), Erik Leyers (Operations), Peter Eichler (Personenversicherung) und Andreas Kößl (Sachversicherung). Peter Eichler und Andreas Kößl übernehmen in Personalunion die gleichen Vorstandsfunktionen auch in der UNIQA International AG. Den Vorstand von UNIQA International AG bilden ab 1.6.2016 Wolfgang Kindl (Vorsitzender), Zoran Visnjic (Vertrieb), Johannes Porak (Bankenvertrieb), Kurt Svoboda, (Finance & Risk), Erik Leyers (Operations), Peter Eichler (Personenversicherung) und Andreas Kößl (Sachversicherung). Damit ist das Unternehmen das größte Versicherungsunternehmen in Österreich.

Gleichzeitig mit den Fusionsplänen wurden auch die vorläufigen Geschäftszahlen veröffentlicht. Die UNIQA Insurance Group (UNIQA) steigerte – nach vorläufigen Daten – im Geschäftsjahr 2015 das Ergebnis vor Steuern um 11,9 Prozent auf 422,8 Millionen Euro und erreichte damit das höchste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Die verrechneten Prämien – inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung – stiegen um 4,3 Prozent auf 6.325,1 Millionen Euro. Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt nach IFRS (d.h. exklusive Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) wuchsen um 6,0 Prozent auf 5.633,5 Millionen Euro. Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt stiegen um 5,1 Prozent auf 4.607,6 Millionen Euro und wuchsen damit etwas langsamer als die abgegrenzten Prämien. Die Kosten (Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb) bleiben 2015 mit 1.298,7 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Die Konzernkostenquote nach Rückversicherung verbesserte sich von 22,2 auf 21,3 Prozent. Die Combined Ratio nach Rückversicherung verbesserte sich von 99,6 auf 97,8 Prozent. Das Konzernergebnis (nach Steuern und Minderheitenanteilen) lag mit 331,1 Millionen Euro um 14,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2015 eine um 11,9 Prozent erhöhte Dividende von 47 Cent je Aktie (2014: 42 Cent) auszuschütten.

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