Geldstudie

Generali Versicherung

Geld

Wie jedes Jahr, seit 2004  veröffentlicht die Generali Versicherung am Jahresende die Geldstudie. Ende November wurden repräsentativ 1.000 Personen ab 16 Jahren von einem Marktforschungsinstitut befragt, für welche Bereiche des täglichen Lebens sie im neuen Jahr mehr, gleich viel oder weniger Geld ausgeben wollen. Der Anteil der Österreicher für die das Geld nach wie vor knapp ist, ist wieder etwas gesunken. Die Kaufkraft ist daher auch weiterhin niedrig, dennoch planen viele in Bereichen des täglichen Lebens höhere Ausgaben als im Vorjahr. Die Top Position bei den geplanten Mehrausgaben nimmt der Bereich Wohnen ein,  welcher schon in den vergangenen acht Jahren stets unter den Top 3 rangierte. An zweiter Stelle liegt – ebenfalls immer unter den Top 3 – Urlaub mit 18 %, jedoch gegenüber dem Vorjahr rückläufig (2013: 24 %). Erstmals seit Beginn der Erhebung an dritter Stelle bei den Mehrausgaben liegt – ex aequo mit der Gesundheitsvorsorge – der Bereich Ernährung mit 17 %. Mehrausgaben für Lebensmittel und Getränke lagen bei der ersten Generali-Geldstudie 2004 nur auf dem 12. Rang und haben in den letzten 10 Jahren sehr an Bedeutung gewonnen. Die größten Verlierer bei den Mehrausgaben ist der Bereich Urlaub und Wohlbefinden/Sport hier wird um 6 % weniger Geld ausgegeben.  Drei abgefragte Bereiche konnten – wenn auch nur minimal um zwei bzw. einen Prozentpunkt – zulegen: Auto/Mobilität, Internet/Telefon/Fernsehen sowie Schuldentilgung. Unverändert blieben einzig die Bereiche Gesundheitsvorsorge und Ernährung mit 17 %.

Große Abweichungen der Ergebnisse ist in den Altersstufen zu sehen, so verfügen insgesamt 29 % der unter 30- jährigen über  mehr Geld als zuletzt  (Gesamt: 15 %) und planen im Vergleich zum Durchschnittsösterreicher auch bei allen abgefragten Kategorien höhere Ausgaben ein. Die größte Einsparungsmöglichkeit sehen Österreicher insgesamt 2015 bei der Mode mit 15 % und beim Urlaub mit 14 %. Entsprechend der niedrigen Zinsen schwindet auch die Sparfreude.

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