Generationen Studie

Donau Versicherung

Generationen Studie

Teures Leben und Jobunsicherheit als größte Sorgen der Jugend

Die Donau Versicherung hat erstmals eine Generationen Studie zur Zukunft junger Menschen in Österreich aus der Perspektive von Jugendlichen und Eltern/Großeltern durchführen lassen. Die Beweggründe zur Studie erklärt Generaldirektorin Prof. Elisabeth Stadler: „Es wird oft davon gesprochen, dass die derzeitige junge Generation erstmals damit rechnen muss, nicht mehr den gleichen Lebensstandard wie ihre Eltern zu erreichen. Als Vorsorgespezialist  wollten wir diesem Stimmungsbild fundiert auf den Grund gehen. Inwieweit decken sich bzw. divergieren die Erwartungen der Generationen zu den Anforderungen der Jugend für die Selbstständigkeit? Die Ergebnisse sind wichtige Indikatoren für unsere Beratungsanforderungen und das Vorsorgeangebot“. Den allgemein nachgesagten, pessimistischen Zukunftsaussagen können die Jugendlichen größtenteils nichts abgewinnen. Die klare Mehrheit 66 % sind zuversichtlich, sich in der Zukunft ein Leben nach den eigenen Vorstellungen leisten zu können. Diese Aussagen stimmen auch die Eltern/Großeltern zu 65 % zu. Betreffend Lebensstandards sind die Jugendlichen jedoch weit optimistischer. 71 % meinen den gleichen, oder sogar einen höheren Lebensstandard der Eltern zu erreichen, diese sind mit 53 % weit pessimistischer. Die größte Divergenz zwischen den Generationen ergibt sich im Bereich Eigenverantwortung 85 % der Jugendlichen sehen sich selbst verantwortlich, den Start ins Leben zu meistern. Die Eltern/Großeltern sehen das nur zu 44 %. „Es zeigt sich deutlich, dass sich Eltern und Großeltern auf Grund ihrer zuerkannten Fürsorgerolle sehr stark in der Verantwortung für den Weg in die  Unabhängigkeit ihrer Kinder/Enkelkinder sehen. Der Nachwuchs plädiert hingegen klar dafür, selbst Entscheidungen planen und treffen zu können. Nach dem Motto, bitte lasst uns auch unsere eigenen Fehler machen. „ Der Wunsch nach mehr Eigenverantwortung zieht sich durch mehrere Ergebnisse der Studie“, erläutert Christina Matzka, Projektleiterin  meinungsraum.at. Das größte Problem sehen sowohl Jugendliche als auch Eltern/Großeltern in den hohen Lebenserhaltungskosten, der schwierigen Arbeitsplatzsituation und in nicht leistbaren Wohnungen. Überdies rechnen 51 % der Jugendlichen und 68 % der Eltern/Großeltern mit zu wenig Ausbildungsplätzen. Die Finanzielle Situation beschäftigt Jugendliche weit mehr als die Elterngeneration. Auf die Frage, was die größten Herausforderungen zur Erreichen der Ziele sind, antworten Jugendliche primär, finanziell sein Auslangen und eine Arbeit zu finden. Unterstützung auf dem Weg in ein selbstständiges Leben wird von 74 % der Jugendlichen vor allem von den Eltern erwartet. Dabei geht es mehr als der Hälfte der Jugendlichen (54 %) um Geld. Beratung oder moralische Unterstützung folgen mit 20 % an zweiter Stelle. 84 % der Eltern sind sich dieser finanziellen Verantwortung auch bewusst, schreiben aber auch den Großeltern (48 %) eine wichtige Rolle zu. Das sehen die Jugendlichen anders. Nur 13 % wünschen sich Unterstützung von den Großeltern. Freunden und Bekannten wird hier mit

36 % ein weit höherer Stellenwert zugemessen. Bereits 6 von 10 Jugendlichen sorgen bereits mit durchschnittlich 176 Euro pro Monat finanziell vor. Die drei wichtigsten Vorsorgeinstrumente für beide Seiten sind das klassische Sparbuch, die Lebensversicherung/Pensionsvorsorge gefolgt vom Bausparen. Die höchste Priorität bei den finanziellen Ausgaben hat für beide Seiten das Thema Wohnen 46 % bei den Jugendlichen und 35 % Eltern/Großeltern.

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