Junge Fahrer suchen das Risiko

Allianz Versicherung

Kurt Benesch

Eine repräsentative Umfrage des Allianz Zentrum für Technik zeigt, dass bei den 18- bis 24-Jährigen das Bewusstsein für die Gefahren des Straßenverkehrs vorhanden ist – sie aber dennoch dem entgegen risikoreich handeln. 31 % der Befragten geben zu, riskante Fahrmanöver zu wagen. Des Weiteren haben 81% der jungen Autofahrer bestätigt, selten oder gelegentlich „nicht wirklich sichere“ Fahrmanöver, wie beispielsweise zu forsche Kurvenfahrten, durchzuführen. Deutliche Unterschiede gibt es zwischen Mann und Frau: Während nur etwa jede vierte Autofahrerin dieser Altersklasse ihren Fahrstil als sportlich oder offensiv einschätzt, ist das bei den Männern jeder zweite. Das Umfrageergebnis zeigt auch, dass – laut eigenen Angaben – rund jeder vierte (27 %) Verkehrsteilnehmer dieser Altersgruppe bereits in jungen Jahren aktenkundige Verkehrsvergehen vorzuweisen hat. Das Bewusstsein für die Risiken im Straßenverkehr ist bei den jungen Fahrern sehr realistisch, dennoch sind Unfälle in der Altersgruppe keine Seltenheit. „70 % der Befragten geben zu, selbst Unfälle verursacht zu haben“, erklärt Kurt Benesch, Leiter des Allianz Kundenservice. Bei neun von zehn Unfällen resultierte daraus ein reiner Sachschaden, während zehn Prozent der Vorfälle weniger glimpflich ausgingen und Personenschäden die Folge waren. Als unmittelbare Unfallgefahr sehen 83 % Alkohol, auf Platz zwei und drei rangieren die Faktoren Ablenkung und überhöhte Geschwindigkeit.

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