Kein Sommerloch

Vienna Insurance Group

Die Vienna Insurance Group hat in den ersten drei Quartalen ihren Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 36,4 % auf 420,8 Mio. Euro gesteigert, die Combined Ratio liegt bei 97,2 % das Ergebnis pro Aktien erreichte 3,26 Euro. Das Finanzergebnis des Konzerns belief sich auf 844,1 Mio. Euro und die Kapitalanlagen einschließlich der liquiden Mittel betrugen 31,1 Mrd. Euro. Trotz eines Gewinnanstieges blieben die Prämien stabil bei rund 7 Mrd. Euro. Bei den Tochtergesellschaften in Rumänien und Italien gibt es gute Nachrichten, Rumänien ist wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt und in Italien fielen die Verluste geringer aus als im Vorjahr.  Alleine in Bosnien-Herzegowina sind die guten CEE Gewinne getrübt durch schwere Katastrophenschäden im Sommer.  Peter Hagen CEO VIG: „25 Jahre nach dem Aufbruch in Zentral- und Osteuropa tragen unsere dortigen Konzerngesellschaften heute rd. 57 % zum Gewinn bei. Ich bin überzeugt davon, dass sich die bemerkenswerte Entwicklung in dieser Region langfristig fortsetzen wird.“ Negative Folgen für das Geschäft in der Region durch die Ukraine-Krise und die Kämpfe im Donbass Gebiet des Landes werden nicht erwartet. Österreich konnte mit einem Gewinnsprung um 10,6 % nach den außerordentlichen Belastungen im Vorjahr wieder eine zufriedene Performance erzielen.