Kleiner Stecker mit großer Wirkung

Allianz Gruppe

Die Allianz Gruppe in Österreich bringt eine Telematik Lösung für Privatkunden auf den Markt, die als persönliches Notrufsystem fungiert. „Allianz Drive“ ist an keinen Versicherungsvertrag gekoppelt und kostet 9,90 Euro im Monat.

In Zusammenarbeit mit Kapsch hat das Unternehmen einen Notfallbegleiter entwickelt, der bei einem Unfall den Zeitraum zwischen Unfallzeitpunkt und dem Eintreffen der Hilfskräfte am Unfallort deutlich verkürzt. Die Inbetriebnahme des „Allianz Drive“ Steckers ist einfach, hierzu genügt es den daumengroßen Stecker in den Zigarettenanzünder, bzw in eine 12 Volt Buchse im PKW einzustecken. Die Telematik-Lösung ist in ganz Europa (im geografischen Sinn) funktionsfähig: Der Stecker erkennt über einen Beschleunigungssensor, wenn ein Schwellwert überschritten wurde und ob es sich dabei um einen Unfall handelt oder ob der Stecker zum Beispiel nur hinuntergefallen ist. Wenn ein Unfall erkannt wurde, verschickt der Stecker eine Unfall-Nachricht mit GPS-Position und Zeit an die Zentrale bei Allianz Global Assistance (AGA) in Wien. Ein Assistance-Mitarbeiter alarmiert daraufhin die Rettungskräfte und schickt diese zum Unfallort. Aber auch die Autofahrer selbst können die Notruftaste auf dem Stecker betätigen, etwa bei Unwohlsein oder bei einer Panne: Auch hier helfen die Assistance-Experten weiter und leiten Schritte in die Wege, wie zum Beispiel Abschleppen und Bergung des Fahrzeugs in eine nahegelegene Werkstätte. Neben der Notruf-Funktion sind in der „Allianz Drive“-App noch weitere Features inkludiert, wie beispielsweise Digitales Fahrtenbuch, Wegfahrinfo, Parkschein-Hilfe und Tankstellenfinder. Die App hilft auch jenen Kunden, die nicht mehr wissen, wo sie ihr Auto geparkt haben. Auch für die Konzeptionierung des Steckers zeichnet Kapsch verantwortlich: „Für uns war es wichtig, dass der Stecker autark funktioniert – also unabhängig von anderen Geräten oder Kommunikationstechnologien“, erklärt Michael Stark, Telematiklösungsverantwortlicher bei Kapsch. So ist zum Beispiel kein Mobiltelefon mit Bluetooth-Verbindung notwendig. Zudem wird kein Datenvolumen des Mobiltelefons für den Betrieb des Steckers verbraucht. Um die Funktionsweise der „Allianz Drive“-Stecker zu testen, wurden im „Allianz Zentrum für Technik“ umfassende Crash-Tests durchgeführt. Zur dauerhaften Sicherung der Funktionalität muss der Stecker bei jeder Fahrt in einer 12 Volt-Buchse stecken. Sollte das nicht der Fall sein, wird der Kunde am Smartphone darüber informiert, dass die korrekte Position des Steckers zu überprüfen ist. LEDs zeigen den Betriebszustand an. Der Stecker fungiert mit einer eingebauten SIM Karte, somit hat der Stecker eine GPS- und GSM Funktion unabhängig zum Handy. Auch wenn der Stecker im Notfall eines Unfalles aus dem 12 Volt Buchse geschleudert wird, funktioniert er, da er mit einem Akku ausgestattet ist.

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