Kommt der digitale Versicherungsberater?

UNIQA Österreich

Vorstand Franz Meingast
Vorstand Franz Meingast (© Andreas Kolarik)

Die UNIQA Österreich hat das Marktforschungsinstitut Marketagent.com beauftragt Herrn und Frau Österreicher zum Thema Versicherungsberater im Zeitalter des Internets zu befragen. Ziel der Umfrage war es herauszufinden, wie Österreicher neue Versicherungen abschließen und welche Bedeutung der Berater angesichts des Internets noch hat. Vorstand Franz Meingast: „Obwohl sich viele im Internet vorab Informationen holen, ist der Berater nach wie vor der wichtigste Partner, wenn es um den Versicherungsabschluss geht.“, Das ist kurz zusammen gefasst das Ergebnis der Befragung:

Rund 53 % würden sich zuerst beim Berater informieren

Laut der aktuellen Umfrage wenden sich 53,3 % der Österreicher zuerst an ihren Berater, wenn sie eine neue Versicherung benötigen. 23,5 % erkundigen sich zuerst im Internet über verschiedene Angebote und 11,9 % fragen zuerst bei Freunden und Verwandten nach. 75,8 % jener Österreicher, die angeben, zuerst im Internet zu recherchieren, machen das, weil sie hier unkompliziert verschiedene Angebote vergleichen können. Rund 53,4 % gaben an, dass das Internet dabei hilft, Zeit zu sparen.

Rund 66 % vertrauen darauf, dass der Berater das beste Versicherungsangebot raussucht

65,6 % der Österreicher sind sich sicher, dass der Berater das für sie beste Angebot heraussucht. 46,6 % erwarten vom Versicherungsexperten, dass ihnen dieser das Kleingedruckte, also alle Vor- und Nachteile zu dem Vertrag erklärt. Die wichtigste Eigenschaft, die ein Berater mitbringen muss, damit ihm seine Kunden vertrauen, ist Ehrlichkeit (89,2 %) gefolgt von Verlässlichkeit (85,7 %) und Kompetenz im Umgang mit Schadensfällen (83,2 %).

Bei UNIQA Österreich liegt das Verhältnis zwischen Online-Abschlüssen und jenen Verträgen, die beim Berater unterzeichnet werden, bei etwa 5 zu 95%. Meingast: „Man muss bei den Ergebnissen natürlich berücksichtigen, dass viele Versicherungen erst ein sehr selektives Online-Angebot anbieten. Ich gehe davon aus, dass der Trend zu Online-Abschlüssen künftig wesentlich stärker ausfallen wird. Natürlich werden wir auch künftig weiter sehr stark mit Agenturen, Außendienstmitarbeitern und Maklern zusammenarbeiten. Aber wir machen uns fit dafür, neben kompetenten Beratern auch immer mehr online Produkte anzubieten. “

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