Lebensversicherung

VVO

Die Bedeutung der Lebensversicherung fŸr die šsterreichische Volkswirtschaft
O.Univ.-Prof. Dr. Christoph Badelt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO); Generaldirektor DI Manfred Rapf, Vorsitzender der Sektion Lebensversicherung im VVO; Dr. Thomas Url, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) und VVO-Generalsekretär Prof. Dr. Louis Norman-Audenhove

Derzeit bestehen 9,2 Mio. Lebensversicherungsverträge in Österreich. 46 % der österreichischen Haushalte haben einen Lebensversicherungsvertrag. Durchschnittlich werden dafür 785 Euro pro ausgegeben. Die Versicherungsunternehmen verwalten in Österreich ein Vermögen von rd. 70 Mrd. Euro und zählen zu den größten institutionellen Investoren. „Damit sind wir im westeuropäischen Vergleich ein eher unterentwickelter Markt“ so DI Manfred Rapf, „Auch in der Berufsunfähigkeitsversicherung hinken wir in Österreich der Entwicklung noch hinterher, dafür muss in Österreich erst das Bewusstsein geschaffen werden.“ O.Univ- Prof. Dr. Christoph Badelt, Leiter des WIFO: „Gerade in Zeiten niedriger Zinsen sollte die eigentliche Aufgabe einer Lebensversicherung, nämlich die Risikoabdeckung, wieder in den Vordergrund rücken.“. Es gibt kein anderes Produkt, das eine lebenslange garantierte Rente und eine Absicherung von Risiken, die das Leben bringen kann, bietet. Es ist auch ein Stabilisator für die Volkswirtschaft, denn die Leistungen aus der Lebensversicherung ergänzen staatliche Vorsorgeleistungen und tragen somit zu einer Entlastung des Staates bei: Aufgrund bereits beschlossener Reformen und künftiger Entwicklungen ist mit einem Rückgang der staatlichen Pensionsleistungen zu rechnen, der durch zusätzliche Vorsorge abgefedert werden kann. „Die Lebensversicherung ist die einzige Sparform, die nicht nur eine Leistung an sich, sondern auch die Höhe der Pension über lange Zeithorizonte garantieren kann und genau das ist in der heutigen Zeit sehr wertvoll“, so DI Manfred Rapf, Sprecher der Sektion Lebensversicherung im österreichischen Versicherungsverband VVO.  Mit jährlichen Leistungen von 8,4 Mrd. Euro fungiert die Lebensversicherung somit als Konjunkturmotor und erhöht die Kaufkraft und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Das Kreditvolumen privater Haushalte für den Immobilienerwerb beträgt rd. 100 Mrd. Euro. Ein Großteil dieser Kredite könnte ohne Lebensversicherung als Besicherung nicht vergeben werden. Bereits jetzt investieren Lebensversicherer auch in die Schaffung von Wohnraum. Zudem könnte zukünftig durch eine Liberalisierung der Veranlagungsvorschriften großes Potenzial für die Finanzierung von Infrastrukturprojekten und zusätzlichem Wohnbau realisiert werden.

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