Mobilitätsbarometer

VAV-Versicherung

Dr. Norbert Griesmayr
Dr. Norbert Griesmayr (© risControl/Schönfellner)

Kurz und bündig hat die jüngste Studie zum Mobiliätsbarometer der VAV folgendes ergeben: Das Auto ist das wichtigste Verkehrsmittel in Österreich und wird von 75 % der Befragten mindestens einmal pro Woche genutzt. Für 30 % der Nutzer ist es ein unverzichtbares Verkehrsmittel um zum Arbeitsplatz zu gelangen. Dr. Norbert Griesmayr, Generaldirektor: „Das Auto wird zu Unrecht totgeredet. Die Studien, die wir heuer bereits zum vierten Mal durchgeführt haben, zeigen langfristig eine stabile und hohe relevanz des PKW. Gerade für Menschen, die abseits der Ballungszentren leben, ist das eigene Auto unverzichtbar und wird es auch bleiben.“ Ein erkennbaren Hyp zum E-Auto kann man aus der Studie nicht ersehen, sondern eher das Gegenteil, bedingt durch mangelnde Alltagstauglichkeit und das ungünstige Preis/Leistungsverhältnis. So würden doch immerhin 28 % ernsthaft über den Kauf eines E-Autos nachdenken, wenn die Reichweite mit jener eines herkömmlichen Autos mithalten könnte. Die Mehrheit würde sich auch einen Kurs für Radfahrer zum Thema Verkehrsregeln wünschen. Sogar 46 % könnten sich eine verpflichtende Prüfung für Fahrradfahrer vorstellen. Bemerkenswert in der Studie ist, dass der Besitz eines Motorrad- oder PKW Führerscheins nicht als ausreichend betrachtet wird, um ein Fahrrad zu lenken. Eine eventuelle Änderung der Besteuerung von KFZ und Telematiktarife kommt nur für Wenige in Frage. Für eine kilometerabhängige Besteuerung sind vor allem Fahrer mit einer unterdurchschnittlichen jährlichen Kilometerleistung.

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