Sattes Wachstum

Roland Rechtsschutz

Joachim Schabacker
Joachim Schabacker (© Roland Rechtsschutz)

Der Rechtsschutzversicherer ist im letzten Jahr kräftig gewachsen, die Bestandsprämien sind um 16,4 % auf 18,5 Mio. Euro gestiegen. Im Neugeschäft konnte ein Zuwachs in Höhe von 3 Mio. Euro verzeichnet werden. Die Stornorate ist erfreulich gering und liegt nur bei 5 %. Im österreichischen Marktvergleich steht Roland Rechtsschutz auf dem 10. Platz.  Das Gesamtergebnis des Spezialversicherers liegt bei  einem Betrag von 395,9 Mio. Euro, davon fallen dem internationalen Geschäft 38,7 Mio Euro zu, Österreich steuert dabei cirka die Hälfte bei.

„Das Geschäft in Österreich ist ein wichtiger Pfeiler unseres unternehmerischen Erfolgs“, betont Joachim Schabacker, Hauptbevollmächtigter für ROLAND Österreich. „Wir werden uns daher auch in den kommenden Jahren stark auf diesen Markt konzentrieren.“ Geplant sind   beispielsweise die Rechtsschutz- und Service-Leistungen für Führungskräfte weiter auszubauen und noch individuellere Deckungen anzubieten. Wobei der österreichische Markt ein an sich schwieriger Markt ist, aufgrund der hohen Durchdringung von Rechtsschutzversicherungen. Anstatt sich auf einen Preiskampf einzulassen, konzentriert sich das Unternehmen auf „Nischenprodukte“. Eines der nächsten wichtigen Schritte ist der Weg in den Osten, Österreich wird der „Hub“ für diesen Weg sein. Rainer Brune, Vorstandsmitglied, ist überzeugt, dass Rechtsschutzversicherung eine sehr interessante „Nische“ ist, und daher wird sich das Unternehmen weiterhin kompromisslos darauf fokussieren.

Im vergangenen Jahr hat die ProzessFinanz in Österreich ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen und konnte ebenfalls erste Erfolge verzeichnen. So wurden bereits mehr als 100 Fälle aus allen Rechtsgebieten geprüft mit einem deutlichen Schwerpunkt bei Streitigkeiten aus dem Kapitalanlagebereich. Für heuer erwartet man eine neues Streitwertvolumen zwischen 10 und 20 Millionen Euro. Die Untergrenze für Streitigkeiten im Kapitalanlagebereich wurde für Roland Kunden auf 50.000 Euro gesenkt, vorher lag die Summe bei 100.000 Euro.