Weltweite Sorgen

Allianz Gruppe

Dipl. Math. Christina Franz Vorstand und CRO Allianz Gruppe in Wien
Dipl. Math. Christina Franz Vorstand und CRO Allianz Gruppe in Wien

Bereits zum fünften Mal hat die Allianz Gruppe eine Umfrage in 44 Ländern zum Thema Unternehmensrisiken durchgeführt. Die Ergebnisse bestätigen den Trend der letzten Jahre. Cyber- und IT-Risiken sind weiter auf dem Vormarsch und rangieren erstmals auf Position 3 im globalen Ranking. Als weltweit größtes Geschäftsrisiko wird Betriebs- und Lieferunterbrechungen angesehen. Als zweitgrößtes Risiko wird die Marktentwicklungen, wie höherer Wettbewerbsdruck, Konkurrenz, Volatilität oder Stagnation an den Märkten bewertet. „Änderungen in der Gesetzgebung und Regulierung“ werden im Allianz Risk Barometer 2016 als fünftgrößte Gefahr gewertet und befinden sich damit eine Position vor dem Risiko der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen. Auf Rang 7 landet das Risiko der Reputationsschäden, gefolgt von der Gefährdung durch Feuer und Explosionen auf Position 8 und politischen/sozialen Unruhen auf Platz 9. Diebstahl und Betrug komplettieren die weltweiten Top 10-Risiken.

Österreich: Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen als größtes Unternehmensrisiko

Etwas anders gestaltet sich hingegen das Bild in Österreich: Laut der Studie schätzen die heimischen Experten die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen als die die mit Abstand größte Gefahr ein. Für 56 Prozent der Befragten – ein mehr als doppelt so hoher Wert wie international – birgt dieses erstmals in den heimischen Top 10 aufscheinende Risiko die meiste Gefahr. Gefürchtet werden beispielsweise Sparprogramme, Rohstoffpreisentwicklungen und Inflation/Deflation. 39 Prozent der Befragten schätzen Marktentwicklungen als zweitgrößte Gefahr ein. In Österreich werden Betriebsunterbrechungen im Vergleich zum Vorjahr als weniger gefährlich eingestuft – sie belegen, ex aequo mit dem Risiko aus Naturkatastrophen den dritten Rang (33 Prozent). Weiters werden in den Top 10-Risiken von den heimischen Experten auch noch Cyber- und IT-Risiken, menschliches Fehlverhalten (neu in der Wertung), neue Technologien, politische Unruhen sowie die Gefahr durch Feuer und Explosionen gesehen. Neu in der Wertung der größten Unternehmerrisiken 2016 befindet sich auch das Risiko „Nachwuchsmangel und alternde Belegschaft“.  Wie der Allianz Risk Barometer 2016 verdeutlicht, befürchten die befragten Experten mehr denn je Probleme von außen: „Unternehmen müssen sich mit einer größeren Bandbreite an Störfaktoren im Jahr 2016 befassen und ihre Risikosteuerung auf die neue Situation anpassen“, so Dipl. Math. Christina Franz Vorstand und CRO Allianz Gruppe in Wien abschließend.

Diese Seite verwendet Cookies. Mehr

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close