Zukunftsstudie

Generali Versicherung

Studie

Jährlich befragt MindTake Research ca 2.000 Österreicher ab 15 Jahren für die Zukunftsstudie der Generali Versicherung. Das Ergebnis zeigt, einzig Sorge um die Wirtschaftsentwicklung und um Zukunft der Kinder nimmt zu. Persönliche Risiken wie schwere Krankheit und Pflegebedürftigkeit ist nicht unter den Top 10 Sorgen. 71 % sehen die Zukunft optimistisch und fast alle Befragten rechnen mit Teuerungen und Steuererhöhung. Generali CEO Peter Thirring: „Das Gefahrenpotenzial eines Krieges, Gewaltverbrechens oder des Klimawandels wird in Österreich höher eingeschätzt als das Risiko eines Unfalls oder einer schweren Krankheit. Die Generali Zukunftsstudie 2015 bestätigt damit unsere Erfahrung, dass das Bewusstsein für die Risikoabsicherung der eigenen Person oft zu wenig ausgeprägt ist. Während Autos und Handys meist rundum geschützt sind, fehlt es an der Vorsorge bei einem Freizeitunfall, bei Berufsunfähigkeit oder bei Pflegebedarf.“

An erster Stelle der Sorgenliste steht der Anstieg der Lebenserhaltungskosten, gefolgt von der Angst um die Verschlechterung der Wirtschaftslage, an der dritten Stelle liegt die Sorge um die Kürzung der staatlichen Pension. Den größten Rückgang auf der Sorgenskala verzeichnet die Angst vor schwerer Krankheit. 2012 noch auf Platz 2 gelegen, hat sie gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozentpunkte verloren und belegt nur mehr Platz 14. Ebenfalls nicht mehr unter den Top 10 befinden sich die Furcht vor Gewaltverbrechen (von Platz 5 auf Platz 13) und die Sorge, pflegebedürftig zu werden (von Platz 10 auf Platz 15). Neben der Frage, welche Risiken überhaupt Sorge bereiten, wurde auch die Eintrittswahrscheinlichkeit der einzelnen Gefahren abgefragt. An erster Stelle liegen hier ex aequo der Anstieg der Lebenshaltungskosten und Steuererhöhungen mit je 98 %. Die Plätze 3 und 4 belegen Klimawandel und Umweltverschmutzung mit je 95 %. Eine Verschlechterung der Wirtschaftslage ist für 94 % wahrscheinlich – ebenso eine Kürzung der staatlichen Sozialleistung. Erst am Ende der Skala – unter den letzten fünf Kriterien der wahrscheinlichen Risiken bzw. Gefahren – finden sich persönliche Alltagsrisiken: Einen Unfall halten 35 % für wahrscheinlich, mit einer schweren Krankheit rechnen 44 %, mit dem Jobverlust 47 % und mit der eigenen Pflegebedürftigkeit 49 %. Interessant sind die Unterschiede zwischen Mann und Frau, Frauen sorgen sich bei der jährlichen Erhebung grundsätzlich stärker als Männer, ausgenommen beim Thema Verschlechterung der Wirtschaftslage, Umweltverschmutzung und politischer Stillstand in Österreich da führen in der Sorgenskala die Männer.  Zu den persönlichen Glücksmomenten, die den Alltag bestimmen, zählen Familie (66 %), soziale Kontakte und Freundschaften (62 %) sowie Freizeit mit Reisen, Sport, Natur, Kultur, etc. (59 %) und LebenspartnerIn (57 %). Auch hier treten deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede auf: Während für Frauen Freundschaften an 2. Stelle und LebenspartnerIn an 4. Stelle liegen, verhält es sich bei Männern in umgekehrter Reihenfolge.

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