Zukunftsstudie

Generali Versicherung

Wir Österreicher sind und bleiben optimistisch, das hat die zum achten Mal durchgeführte Zukunftsstudie der Generali Versicherung ergeben. Mit Zuversicht wird auf die kommenden Jahre geblickt. Diese Werte entsprechen der letzten Erhebung vor zwei Jahren. Weniger erfreulich wird hingegen die Entwicklungen der Altersarmut, der Arbeitslosigkeit, des Wohlstandes und der Lebensqualität gesehen.  Die Österreicher fürchten 2014 wieder stärker wirtschaftliche und politische Risiken. Knapp zwei Drittel der Befragten sind der Meinung, dass es der kommenden Generation schlechter gehen wird. Die Sorgen um die Gesundheit und die Umwelt sind hingegen wieder gesunken. Familie, Freunde und Freizeit sind die bestimmenden Faktoren für Freude und Glück im Alltag.  Sorge macht der Anstieg der Lebenserhaltungskosten, 73 % das ist ein Plus von 6 % gegenüber der letzten Studie. Wirtschaftliche und politische Themen, wie Verschlechterung der Wirtschaftslage befürchtete Pensionskürzungen und Steuererhöhung haben wieder an Bedeutung zugenommen. Die im Vorjahr dominierenden Themen wurden weit nach hinten verschoben, so rangiert die Angst vor einer schweren Krankheit nurmehr auf Platz 8 (2013 Platz 2) die Umweltverschmutzung ist auf den Platz 5 gerutscht und die Sorge um die Kürzung der staatlichen Gesundheitsleistungen von Platz 4 auf Platz 7.   Zugenommen hat auch die Angst vor Krieg und bewaffneten Konflikten sowie kriminellen Übergriffen. Raub, Einbruch und Diebstahl sind vor allem in Ostösterreich ein großes Thema.

Frauen sorgen sich mehr als Männer, das war bei 85% aller angeführten Risiken der Fall. Auch gibt es deutliche Unterschiede nach dem Alter. Bei den unter 30 jährigen sind der Anstieg der Lebenserhaltungskosten, Kriege, Klimawandel, Verlust des Arbeitsplatzes, Unfall aber auch Vereinsamung und soziale Isolation im Sorgenranking ganz vorne. Bei den über 50 jährigen stehen Risiken wie Pflegebedürftigkeit und Verlust der Selbstbestimmung, Themen rund um Pensions- und Wirtschaftslage, Zukunft der Kinder und Enkelkinder im Vordergrund.

Hoffnungsvolle Jugend

Unabhängig von den genannten Risiken und Sorgen blicken drei Viertel der Befragten hoffnungsvoll in die Zukunft. Bei den unter 30 jährigen sind es sogar 88 %. Auf die Frage, ob es kommende Generationen besser oder schlechter gehen wird als der heutigen Generation geben 64 % eine schlechte Prognose ab. Auch hier urteilen junge Menschen optimistischer als ältere Befragte, es überwiegt jedoch die negative Einschätzung.

Zu den persönlichen Glücksmomenten, die den Alltag bestimmen, zählen Familie, soziale Kontakte und Freundschaften gleich gefolgt von Freizeit mit Reisen, Sport, Natur und Kultur und der Lebenspartner. Frauen finden ihr Glück mehr in der Familie und bei Freunden, Männern ist die Freizeit wichtiger. Zwischen 50 und 69 Jahren steht die Gesundheit an erster Stelle. Also auch die persönlichen Glücksmomente unterscheiden sich nach Geschlecht und Alter.

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