Strafen für Schulschwänzer

D.A.S. Rechtsschutzversicherung

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Kurz vor Beginn der Ferien werden regelmäßig Kinder aus der Schule genommen, um mit ihnen in den Sommerurlaub zu fahren. Unentschuldigtes Fernbleiben stellt eine Schulpflichtverletzung dar und dafür können Geldstrafen bis zu 400 Euro verhängt werden. Kinder, die nicht mehr schulpflichtig sind, können sogar von der Schule abgemeldet werden. Der Durchrechnungszeitraum für unentschuldigte Fehlstunden wurden verschärft und beziehen sich jetzt auf die gesamte Pflichtschulzeit. Das bedeutet, dass der Durchrechnungszeitraum auf die gesamte Pflichtschulzeit, von der ersten bis zur neunten Schulstufe ausgedehnt wurde. Bei Schülern von mittleren und höheren Schulen ist besondere Vorsicht geboten. Bleiben diese länger als eine Woche oder fünf nicht zusammenhängende Schultage oder 30 Unterrichtsstunden im Unterrichtsjahr der Schule unentschuldigt fern, gilt der Schüler als vom Schulbesuch abgemeldet. „Wer schulpflichtige Kinder hat, weiß, dass dann mit einem Schlag Flüge und Hotels teurer werden und der Reiseverkehr zunimmt“, nennt der Vorsitzende des D.A.S. Vorstands – Johannes Loinger – Gründe, weshalb viele Familien ihre Kinder früher aus der Schule nehmen und schon einige Tage vor Schulschluss abreisen. „Wichtig zu wissen ist, dass die Strafen und Sanktionen für Schulschwänzer im vergangenen Oktober verschärft wurden“, warnt Loinger. Daher sollte beim Klassenlehrer ein Ansuchen um Erlaubnis für Fernbleiben gestellt werden. Der Klassenlehrer ist zuständig für eine Erlaubnis bis zu einem Tag, der Schulleiter für bis zu einer Woche. Ein längeres Fernbleiben kann nur die zuständige Schulbehörde oder die Bildungsdirektion erteilen.