Fristverlängerung

FMA

Mag. Helmut Ettl und Mag. Klaus Kumpfmüller
Mag. Helmut Ettl und Mag. Klaus Kumpfmüller

Die FMA verlängert die Frist zur Umsetzung der „2-Faktor-Authentifizierung“ für Kartenzahlungen bei E-Commerce-Geschäften bis 31. Dezember 2020. „Wir schaffen dadurch Rechtssicherheit für die österreichischen Zahlungsdienstleister sowie E-Commerce-Anwender, stellen das Funktionieren des Zahlungsverkehrs in diesem Bereich sicher und sorgen durch die europaweit einheitliche Regelung für faire Wettbewerbsbedingungen in diesem stark grenzüberschreitenden Geschäft“, so der FMA-Vorstand, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller. Zahlungsdienstleister, die von dieser Fristverlängerung Gebrauch machen wollen, haben aber dazu der FMA entsprechende Umsetzungspläne, wie sie die starke Kundenauthentifizierung bis spätestens Ende 2020 sicherstellen werden, zu übermitteln und die FMA laufend über den Fortschritt des Implementierungsprozesses zu informieren.
Alle anderen Geschäfte außer E-Commerce, in welchen die starke Kundenauthentifizierung gemäß Zahlungsdienstegesetz 2018 (ZaDiG 2018)1 anzuwenden ist – wie zum Beispiel beim Online-Zugriff auf ein Zahlungskonto, bei elektronischen Überweisungen, oder bei „Point of Sale“-Zahlungen – sind von der Fristverlängerung nicht betroffen. Bei derartigen Geschäften und Zahlungen muss die starke Kundenauthentifizierung bereits ab dem 14. September 2019 europaweit angewendet werden.