Geldwäsche

FMA

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Die Österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat in einem Rundschreiben die Anforderungen zur Prävention der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung für die von ihr beaufsichtigten Unternehmen verschärft. Es behandelt dabei alle Aspekte der Meldepflichten gemäß FM-GwG und Geldtransfer-Verordnung im gesamten Ablauf der Präventionsverpflichtungen, von der Wahrnehmung von Auffälligkeiten, deren Plausibilisierung bis hin zur Erstattung der konkreten Verdachtsmeldung an die (für die strafrechtlichen Ermittlungen) zuständige Geldwäschemeldestelle. Das „FMA-Rundschreiben Meldepflichten zur Prävention von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung“ tritt mit Veröffentlichung in Kraft und ersetzt das vorangegangene Rundschreiben aus dem Jahr 2011. „Im Kampf gegen Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung verfolgen wir eine Null-Toleranz-Linie. Unser neues Rundschreiben gibt den beaufsichtigten Unternehmen eine präzise Leitlinie, wie die aktuellen Bestimmungen des Finanzmarkt-Geldwäschegesetzes in der Praxis anzuwenden und zu leben sind“, so der Vorstand der FMA.