Marktstudie

FMA

Vorstandsmitglieder Mag. Helmut Ettl und Mag. Klaus Kumpfmüller
Vorstandsmitglieder Mag. Helmut Ettl und Mag. Klaus Kumpfmüller

Zum Stichtag 31.12.2018 haben sich die Fondsgebühren, die für Anleger bei österreichischen Publikumsfonds anfallen, verglichen mit dem Jahresultimo 2017, nicht signifikant verändert. So betragen die maximalen jährlichen Verwaltungsgebühren im Schnitt 1,21%, die laufenden jährlichen Kosten 1,13% sowie die maximalen Ausgabeaufschläge bei Anteilsscheinerwerben 3,61%. Unterschiede gibt es aber zwischen den verschiedenen Veranlagungsstrategien und Risikoklassen. Die im Schnitt niedrigsten Fondsgebühren weisen Geldmarktfonds und kurzfristige Rentenfonds, gefolgt von Rentenfonds, Immobilienfonds, Mischfonds und Aktienfonds auf. Dies geht aus der veröffentlichten, jährlichen „FMA-Marktstudie über Fondsgebühren von österreichischen Publikumsfonds“ hervor. Sie basiert auf der Analyse der Angaben im gesetzlich vorgeschriebenen Kundeninformationsdokument (KID) sowie in den Fondsbestimmungen von 1.120 Fonds mit einem Gesamtvolumen von fast € 90 Mrd. zum Stichtag 31.12.2018. „Unsere jährliche Marktstudie zu den Fondsgebühren von österreichischen Publikumsfonds schafft Transparenz. Sie gibt den Konsumenten die Möglichkeit, allein an Hand der Angaben im gesetzliche vorgeschriebenen Kundeninformationsdokument zu einem bestimmten Produkt dessen Gebühren mit dem Durchschnitt dieser Veranlagungskategorie, aber auch mit den Kostenstrukturen anderer Anlagekategorien oder Risikoklassen zu vergleichen“; so der Vorstand der FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller. Die Studie zeigt auch, dass die Fondsgebühren in Österreich in etwa gleich hoch sind wie in Deutschland sowie im EU-Schnitt.