Qualität ist kein Zufall

Österreichische Financial Planners

Helmut Siegler Vorstandsvorsitzender des Österreichischen Verbandes Financial Planners ©Schöllerbank AG

Vielen heimischen Konsumenten ist nur das Beste gut genug: Qualität ist kein Zufall, Vertrauen wichtiger als Rendite und wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, verliert. Dies sind Kernaussagen, die aus der breit angelegten Umfrage des Österreichischen Verbands Financial Planners hervorgehen. Insgesamt haben 350 Personen, die Leistungen von zertifizierten Finanzberatern in Anspruch nehmen, teilgenommen – zwei Drittel der Befragten sind männlich, ein Drittel weiblich.

Wer aufhört, besser zu werden, hört auf, gut zu sein

Für 99 Prozent der österreichischen Anleger ist es „sehr wichtig“ oder „wichtig“, dass ihr Finanzberater sich permanent weiterbildet. Umfragen und Studien schneiden das Thema immer wieder an: Klienten fehlt häufig das Vertrauen in Berater und ihre Fähigkeiten. Belegte Qualifikation der Finanzberater kann dem entgegenwirken ¬¬– dass diese angesichts des dynamischen Charakters des Finanzmarkts wie eine Pflanze gehegt und gepflegt werden muss, ist auch der Kundschaft klar. „Die Ergebnisse der Studie zeigen einmal mehr, dass Qualifikationen wie die angesehene CFP-Zertifizierung mehr als nur Titel sind. Da diese in der Regel für zwei Jahre befristet vergeben werden, können sich Kunden darauf verlassen, dass zertifizierte Professionals immer top geschult und auf dem neuesten Stand sind“, kommentiert Helmut Siegler, Vorstandsvorsitzender des Österreichischen Verbands Financial Planners.

„Qualität darf kein Zufall sein“

Bekanntlich steht und fällt die Qualität der Beratungsleistung mit der Qualifikation des persönlichen Finanzdienstleisters – umso erfreulicher ist es, dass die Zertifizierungen der Berater in Österreich von ihren Leistungsnehmern auch bewusst wahrgenommen werden. Denn laut Kundenumfrage des Österreichischen Verbands Financial Planners wissen 89 Prozent der österreichischen Anleger, dass ihr zertifizierter Finanzberater über eine überdurchschnittlich hohe Qualifikation verfügt. 99 Prozent davon nehmen diese höhere Qualifikation in der laufenden Zusammenarbeit auch „regelmäßig/meist positiv“ wahr. In Korrelation mit diesem Mehrwert steht die Überzeugung, durch den persönlichen Finanzberater Vorteile zu haben und besser aufgehoben zu sein als durchschnittliche Anleger, wie 99 Prozent angaben. Siegler kommentiert: „Qualität darf kein Zufall sein. Da die Bezeichnung Finanzplaner mit Ausnahme des CFP-Gütesiegels nicht geschützt ist, müssen Standards das hohe Niveau der Finanzplanung sichern. Nur so kann für Kunden die Transparenz bei der Wahl eines kompetenten Partners an ihrer Seite sichergestellt werden. Ist ein Berater qualifiziert wird er als Vertrauensperson in Lebensfragen geschätzt.“ Durch die Umfragezahlen hinweg zeichnet sich ein klares Bild ab, das für Qualität und Nachhaltigkeit spricht. Den Mehrwert der Zusammenarbeit mit ihrem Berater messen 51 Prozent der Anleger hierzulande am Gefühl, ihr Vermögen wäre „gut aufgehoben“. Überraschenderweise machen nur fünf Prozent den Mehrwert der Zusammenarbeit an der Rendite fest. Dies zeigt: Österreichs Anleger setzen auf langfristige Vertrauensbeziehungen, anstatt dem schnellen Geld hinterherzujagen. Passend dazu ist es für 93 Prozent der Befragten „sehr wichtig“ bzw. „wichtig“, dass sich ihr Berater einem strengen Ehrenkodex unterwirft, der Sanktionsmechanismen mit sich bringt. Die Mehrzahl der Befragten ist dabei überzeugt, dass dieser Kodex auch Anwendung findet: 67 Prozent stimmen der Aussage, ihr Finanzberater würde sich bei seinen Empfehlungen ausschließlich am Kundenwohl orientieren, „vollinhaltlich zu“. Weitere 32 Prozent „stimmen zu“. Aus diesen Antworten geht hervor, dass neben fachlicher Kompetenz auch Soft Skills in der Finanzberatung nicht nur en vogue sind, sondern unerlässlich, um bei Kunden weiterhin hoch im Kurs zu stehen. „Es geht darum, Präsenz zu zeigen, permanent in Qualität zu investieren und so das Vertrauen der Kunden zu gewinnen – und für die Zukunft zu bewahren“, fasst Siegler Kernergebnisse der Studie abschließend zusammen.